Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 16. November 2014
  • Preise

    Argentinien kämpft gegen Mega-Inflation

    Während sich die Eurozone vor einem deflationären Preisverfall fürchtet, kämpft das wirtschaftlich angeschlagene Argentinien gegen eine extrem hohe Teuerungsrate. Die Inflation erreichte in den ersten zehn Monaten dieses Jahres offiziell insgesamt 21,4 Prozent, wie das nationalen Statistikamt INDEC nach Bekanntgabe der Oktoberdaten (plus 1,2 Prozent) mitteilte. Inoffiziellen Angaben zufolge liegt die akkumulierte Rate bereits bei 33,3 Prozent. Besonders stark trifft die Teuerung Ausgaben für medizinische Versorgung und Lebensmittel. Der Internationalen Währungsfonds (IWF) warnte in den vergangenen Monaten vor den negativen Folgen der hohen Inflation in der zweitgrößten Volkswirtschaft Südamerikas. Für 2014 sagte der IWF einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,7 Prozent und für 2015 um 1,5 Prozent voraus. Dieser Einschätzung widersprach die Regierung in Buenos Aires. Argentinien wurde von internationalen Ratingagenturen wegen eines erbittert geführten Streits mit US-Hedgefonds als "technisch zahlungsunfähig" eingestuft. (dpa)

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  • Montag, 20. Februar 2017
  • Unternehmen
    Neuer Bahnchef wird Ende März gekürt

    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn will den Nachfolger des zurückgetretenen Vorstandschefs Rüdiger Grube am 22. März bestimmen. "Das ist der Tag, an dem wir die Entscheidung treffen wollen", sagte Verkehrsminister Alexander Dobrindt in München anlässlich einer Sitzung des CSU-Vorstands. Zu möglichen Kandidaten wollte Dobrindt sich nicht äußern. Am 22. März tritt der Aufsichtsrat des Staatskonzerns regulär zusammen. Grube war im Streit über die Dauer einer Vertragsverlängerung Ende Januar als Bahn-Chef zurückgetreten. (rts)

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  • Unternehmen
    Covestro überrascht mit glänzenden Zahlen

    Die Bayer-Kunststofftochter Covestro hat zum Jahresende ihr Ergebnis überraschend kräftig ausgebaut. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) kletterte im vierten Quartal um gut 52 Prozent auf 390 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 341 Millionen Euro deutlich weniger erwartet. Covestro setzte drei Milliarden Euro um, ein Plus von 7,8 Prozent binnen Jahresfrist. Dabei profitierte das Unternehmen von höheren Verkaufspreisen und Absatzmengen. Im Gesamtjahr erzielte Covestro ein Rekordergebnis von zwei Milliarden Euro und übertraf damit seine Ergebnisprognose von rund 1,9 Milliarden Euro. (rts)

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