Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Februar 2016
  • Autobranche

    Aston Martin baut zweites Werk

    Der Hersteller des berühmten James-Bond-Wagens, Aston Martin, wird sein zweites Werk in Wales bauen. Ab 2020 soll dort der neue DBX vom Band laufen, ein Crossover-Modell mit SUV-Elementen. Mehr als 90 Prozent der Autos sind für den Export bestimmt. Der britische Premierminister David Cameron lobte, die Entscheidung des Autobauers zeige "echtes Vertrauen in unsere Wirtschaft". Das neue Werk von Aston Martin entsteht in dem Dorf St Athan auf ehemaligem Land des Verteidigungsministeriums. Das erste Werk des Autobauers steht in Gaydon in Mittelengland. Aston Martin baute den Sportwagen DB5, mit dem Sean Connery als James Bond seine riskanten Einsätze fuhr. (AFP)

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  • Samstag, 18. Februar 2017
  • Unternehmen
    GM plant riesigen Test selbstfahrender Autos

    General Motors will nach Informationen von Insidern ab 2018 Tausende selbstfahrende Elektroautos bei dem Fahrdienstvermittler Lyft testen. Das wäre die bislang größte Erprobung vollautonomer Fahrzeuge. Alphabets Automobiltochter Waymo testet gegenwärtig rund 60 selbstfahrende Prototypen in vier US-Bundesstaaten. Die mit spezieller Ausstattung versehenen Versionen des GM-Elektroautos Chevrolet Bolt sollen den Informationen zufolge von Lyft in dessen Flotte für Mitfahrdienste eingesetzt werden. Ein Verkauf des selbstfahrenden Bolt an individuelle Kunden sei bei GM nicht vorgesehen. Offiziell hat die amerikanische Opel-Mutter die genauen Pläne für autonom fahrende Autos bislang nicht vorgestellt. Im vergangenen Jahr kündigten Führungskräfte des Konzerns aber bereits allgemein an, dass GM selbstfahrende Autos herstellen und bei Fahrdienstvermittlern einsetzen wolle. (rts)

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  • Freitag, 17. Februar 2017
  • Rüstungsindustrie
    Rheinmetall kooperiert mit Raytheon

    Rheinmetall will mit dem US-Rüstungskonzern Raytheon zusammenarbeiten und sich so neue Märkte erschließen. Die beiden Unternehmen hätten eine globale Kooperation in der Verteidigungstechnik vereinbart, teilte der Düsseldorfer Automobilzulieferer und Wehrtechnikkonzern mit. Die beiden Firmen wollten vor allem in den Bereichen Luftverteidigung, Kampffahrzeuge, Waffen und Munition zusammenarbeiten. Raytheon gehört mit einem Umsatz von 24 Milliarden Dollar und 63.000 Mitarbeitern zu den weltweit größten Rüstungskonzernen. Rheinmetall setzte zuletzt mit 23.000 Beschäftigten 5,6 Milliarden Euro um. (rts)

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  • Verkehr
    Transportvolumen auf neuem Höchststand

    In Deutschland sind im vergangenen Jahr mehr Güter transportiert worden als jemals zuvor. Das per Lastwagen, Schiff, Eisenbahn, Flugzeug und Pipeline bewegte Frachtvolumen sei um 1,1 Prozent auf 4,6 Milliarden Tonnen gestiegen, erklärte das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen. Das Gesamtwachstum des Transportvolumens basierte demnach auf Zugewinnen beim Warenverkehr per Lkw, Seeschiff, Pipeline und Flugzeug. Rückgänge gab es bei der Eisenbahn und bei Binnenschiffen. Der Güterverkehr auf den Straßen nahm nach einer vom Statistischen Bundesamt herangezogenen Abschätzung des Verkehrsministeriums um 1,5 Prozent auf 3,6 Milliarden Tonnen zu, das Transportvolumen der Eisenbahn sank dagegen um 1,6 Prozent auf 361 Millionen Tonnen. Das stärkste Wachstum gab es bei der Luftfracht mit einem Plus von 3,3 Prozent. Mit 4,5 Millionen Tonnen ist der Anteil der per Flugzeug bewegten Güter aber klein; er macht den Angaben zufolge nur 0,1 Prozent des gesamten Transportaufkommens der Bundesrepublik aus. (AFP)

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  • Energiepreise
    Anstieg im Januar gebremst

    Nach dem starken Anstieg der Energiepreise zum Jahreswechsel sind die Kosten für Strom, Kraftstoff und Heizöl im Januar deutlich langsamer geklettert. Im Vergleich zum Dezember zogen sie um 0,9 Prozent an, wie aus dem aktuellen Energiepreis-Monitor der European Climate Foundation (ECF) hervorgeht. Einen Beitrag zur Verteuerung leistete die zum 1. Januar gestiegene Umlage für erneuerbare Energien. Allerdings gingen die Strompreise trotzdem nur um ein Prozent nach oben - rechnerisch hätten es laut EFC 1,8 Prozent sein müssen. Im Dezember waren die Energiepreise im Vergleich zum Vormonat um 2,3 Prozent gestiegen. Vor allem die Kraftstoffpreise trieben die Energiekosten im Januar nach oben, sie legten gegenüber Dezember um 2,1 Prozent zu. Heizöl wurde um 1,2 Prozent teurer. Grund dafür waren die steigenden Ölpreise auf den internationalen Rohstoffmärkten. Die Gaspreise fielen für die deutschen Verbraucher dagegen im Schnitt um zwei Prozent auf den niedrigsten Wert seit Juli 2011. (dpa)

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