Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Februar 2016
  • Autobranche

    Aston Martin baut zweites Werk

    Der Hersteller des berühmten James-Bond-Wagens, Aston Martin, wird sein zweites Werk in Wales bauen. Ab 2020 soll dort der neue DBX vom Band laufen, ein Crossover-Modell mit SUV-Elementen. Mehr als 90 Prozent der Autos sind für den Export bestimmt. Der britische Premierminister David Cameron lobte, die Entscheidung des Autobauers zeige "echtes Vertrauen in unsere Wirtschaft". Das neue Werk von Aston Martin entsteht in dem Dorf St Athan auf ehemaligem Land des Verteidigungsministeriums. Das erste Werk des Autobauers steht in Gaydon in Mittelengland. Aston Martin baute den Sportwagen DB5, mit dem Sean Connery als James Bond seine riskanten Einsätze fuhr. (AFP)

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  • Donnerstag, 17. August 2017
  • Unternehmen
    Haldex-Eigner stimmen für Knorr-Bremse

    Knorr-Bremse hat auf dem Weg zur Übernahme des schwedischen Bremsenherstellers Haldex ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Haldex-Aktionäre stimmten während der außerordentlichen Hauptversammlung dem Antrag von Knorr-Bremse zu, wonach das Haldex-Management die Verlängerung der Annahmefrist für das Übernahmeangebot bei der schwedischen Börsenaufsicht unterstützen soll. "Wir erwarten, dass der Verwaltungsrat (von Haldex) sich an die Entscheidung der Aktionäre hält", sagte Knorr-Bremse-Chef Klaus Deller. Der deutsche Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge will Haldex für gut 550 Millionen Euro übernehmen. Allerdings streiten sich die beiden Unternehmen seit geraumer Zeit über den Deal. Der Verwaltungsrat des schwedischen Konzerns glaubt angesichts kartellrechtlicher Hürden nicht mehr an die Übernahme und hat seine Unterstützung für die Offerte zurückgezogen. (DJ)

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  • Außenwirtschaft
    Venezuela-Kuba-Handel bricht ein

    Die politische und wirtschaftliche Krise in Venezuela hat den Handel mit dem wichtigen Verbündeten Kuba um 47 Prozent einbrechen lassen. Das Handelsvolumen sank von 4,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 auf 2,2 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Venezuela exportiert vor allem Treibstoff in die sozialistische Karibikinsel. Kuba begleicht die Rechnung zum großen Teil mit Dienstleistungen wie der Entsendung von medizinischem Personal. Venezuela leidet seit Jahren unter einer schweren Wirtschaftskrise. Misswirtschaft, Korruption und die global relativ niedrigen Ölpreise machen dem einst reichen Land zu schaffen. Venezuela steckt in einer Rezession, die Inflation gilt als die höchste der Welt. Angesichts der Schwäche Venezuelas ist China zum wichtigsten Wirtschaftspartner Kubas geworden. (dpa)

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  • Konjunktur
    US-Industrie etwas unter den Erwartungen

    Die Industrieproduktion in den USA ist im Juli etwas niedriger als erwartet gewesen. Nach Angaben der US-Notenbank Federal Reserve stieg sie gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Der vorläufig für Juni gemeldete Anstieg von 0,4 Prozent wurde bestätigt. Die Kapazitätsauslastung lag wie erwartet bei 76,7 Prozent, wo sie nach revidierten Berechnungen auch schon im Vormonat gelegen hatte. Vorläufig war ein Wert von 76,6 Prozent gemeldet worden. Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, sank die Produktion um 0,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat um 0,2 Prozent gestiegen war. (DJ)

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  • Konjunktur
    Euro-Inflation bleibt hinter EZB-Ziel

    Die Inflation in der Eurozone verharrt trotz Geldschwemme der EZB auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Im Juli nahmen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Damit fiel der Preisanstieg - wie von Ökonomen erwartet - genau so schwach aus wie im Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt als optimalen Wert für die Wirtschaft knapp zwei Prozent an, verfehlt dieses Ziel aber seit langem.

    Energie verteuerte sich im Juli um 2,2 Prozent. Dagegen zogen unverarbeitete Lebensmittel wie Obst und Gemüse nur um 0,6 Prozent an. Die sogenannte Kernrate, in der diese schwankungsreichen Preise ausgeklammert sind, betrug 1,3 Prozent und damit ein Tick mehr als im Juni. (rts)

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  • Unternehmen
    Ericsson könnte jede vierte Stelle streichen

    Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung "Svenska Dagbladet" unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

    Ericsson hatte im Juli angekündigt, seine Sparmaßnahmen zu verstärken, um die angekündigte Verdoppelung der Gewinnmarge zu erreichen. Zudem sollen die Kosten von Mitte 2018 an um jährlich umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro reduziert werden. Welche Länder oder Einheiten betroffen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte Ericsson auf der Internetseite mit. Auch sei es noch zu früh, um über einzelne Maßnahmen zu sprechen. (rts)

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