Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. Mai 2015
  • Unternehmen

    Audi-Absatz mit kleinem Plus

    Die Volkswagen-Tochter Audi hat den Absatz im April nur mäßig gesteigert. Weltweit seien knapp 153.000 Fahrzeuge ausgeliefert worden, ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem verkaufsstarken Vorjahresmonat, teilte der Premiumhersteller mit. Von den großen Märkten schnitten die USA mit einem Zuwachs um 7,5 Prozent am besten ab. In Europa nahm der Absatz um rund ein Prozent zu, während in China der Vorjahresstand von gut 45.000 Fahrzeugen kaum übertroffen wurde. Vertriebschef Luca de Meo erklärte, die April-Zahlen seien angesichts bevorstehender Modellwechsel solide. Ab Mitte des Jahres wird das neue Oberklasse-SUV Q7 ausgeliefert. Die Vorbestellungen dafür lägen bereits auf hohem Niveau, erklärte Audi. Der Premium-Konkurrent Mercedes-Benz hatte im April dank neuer Modelle elf Prozent mehr Autos verkauft, lag in absoluten Zahlen aber weiter hinter der VW-Tochter. (rts)

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  • Montag, 30. Mai 2016
  • Unternehmen
    Neuer Coca-Cola-Getränkeriese geht an die Börse

    Mit dem Börsengang am Dienstag wird die Fusion von drei großen Coca-Cola-Abfüllern in Europa vollendet. Der neue Getränkeriese "Coca-Cola European Partners" (CCEP) sei das weltweit größte unabhängige Coca-Cola-Abfüllunternehmen nach Nettoumsatzerlösen, teilte das Unternehmen mit Sitz in London mit. Ab Dienstag sollen die Aktien zunächst in Amsterdam, New York und London gehandelt werden. In Spanien erfolgt der Börsengang zwei Tage später. Die zuvor unabhängig voneinander operierenden Abfüller Coca-Cola Enterprises, Coca-Cola Iberian Partners und die deutsche Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG kommen zusammen auf einen Nettoumsatz von elf Milliarden Euro. Arbeitsplätze seien durch die Fusion nicht gefährdet, sagte ein Coca-Cola-Sprecher. "Aktuell gibt es keine Pläne, Stellen abzubauen." (DJ)

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  • Unternehmen
    Unwetter stoppt Audi-Produktion in Neckarsulm

    Die starken Regenfälle am Wochenende haben Teile des Audi-Werkes in Neckarsulm bei Heilbronn unter Wasser gesetzt. "Aufgrund der Situation kann in der Frühschicht nicht produziert werden", erklärte eine Unternehmenssprecherin. Die Feuerwehr sei im Einsatz. Am Standort Neckarsulm beschäftigt Audi mehr als 16.000 Mitarbeiter. Die Volkswagen -Tochter produziert dort unter anderem das wichtige Mittelklassemodell Audi A4. Baden-Württemberg war von dem Unwetter stark betroffen. Nach Angaben des Innenministeriums des Landes kamen vier Menschen wegen Überschwemmungen ums Leben, darunter ein Feuerwehrmann in Schwäbisch Gmünd. (rts)

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  • Haushalt
    Frankreichs Wirtschaft besser in Schwung als gedacht

    Die französische ­­­­­Wirtschaft ist­­­­­ zu Jahresbeginn kräftiger gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Januar bis März um 0,6 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee in Paris mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch von einem Plus von 0,5 Prozent die Rede gewesen, nachdem es im vierten Quartal 2015 noch 0,4 Prozent waren. Wachstumstreiber war diesmal vor allem der private Konsum, der um 1,0 Prozent zulegte. Die Investitionen erhöhten sich um 1,6 Prozent. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone schwächelt seit Jahren und leidet unter einer hohen Arbeitslosigkeit. Letztere ist im April allerdings den zweiten Monat in Folge gesunken, was die Hoffnung auf eine Trendwende weckt. (rts)

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  • Unternehmen
    ASR will mit Börsengang drei Mrd Euro einsammeln

    Der für die kommende Woche geplante Börsengang soll dem niederländischen Versicherer ASR zwischen 2,7 und 3,3 Milliarden Euro in die Kasse spülen. Die rund 52 Millionen Aktien würden voraussichtlich in einer Preisspanne zwischen 18 und 22 Euro angeboten, teilte der verstaatlichte Konzern mit. Mit der möglichen Mehrzuteilung von knapp acht Millionen Aktien würden bis zu 40 Prozent des viertgrößten Versicherers des Landes an der Börse platziert. Dem Staat würde der Gang auf das Parkett am 10. Juni zwischen 1,08 und 1,32 Milliarden Euro einbringen. ASR entstand aus dem Versicherungsgeschäft der früheren belgischen Finanzgruppe Fortis, die in der Finanzkrise von der niederländischen Regierung zusammen mit der ABN Amro verstaatlicht wurde. Der Staat hatte immer wieder betont, ASR reprivatisieren zu wollen. (rts)

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  • Fusionen
    Keine Übernahme von PostNL durch Bpost

    Eine Übernahme des niederländischen Logistikers PostNL durch die belgische Bpost ist vom Tisch. Die Verhandlungen hätten zu keinem Ergebnis geführt, teilten beide Unternehmen am Sonntagabend mit. Bpost bestätigte damit, dass das Unternehmen an den niederländischen Konkurrenten herangetreten war, um ihn zu kaufen. Am Freitag hatten Spekulationen über eine Übernahme die Aktien von PostNL in die Höhe getrieben. Die Papiere wurden anschließend ebenso vom Handel ausgesetzt wie die von Bpost. (rts)

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