Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. August 2014
  • Automarkt

    Audi holt gegen BMW auf

    Im Rennen der größten Oberklasse-Marken hat Audi im Juli Boden gegenüber BMW gutgemacht. Die Volkswagen-Tochter verkaufte im vergangenen Monat 144.000 Neuwagen und damit etwa 4600 mehr als die Kernmarke des Rivalen. Auf Jahressicht liegen die Münchner aber noch vorn: Sie setzten bislang knapp 1,026 Millionen BMW-Modelle ab, wie sie mitteilten. Zwar knackte auch Audi erstmals nach sieben Monaten die Marke von einer Million Neuwagen - liegt aber rund 12.000 Autos dahinter.

    Inklusive der Töchter Mini und Rolls-Royce ist der Vorsprung des BMW-Konzerns deutlich größer. Daimler verkaufte seit Januar rund 913.500 Neuwagen seiner Marke Mercedes-Benz und liegt damit in dem Dreikampf weiter deutlich zurück. Dafür legten die Stuttgarter mit 12,6 Prozent in diesem Jahr das höchste Wachstumstempo vor. Allerdings konnten auch BMW und Audi im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen. Spätestens 2020 wollen Daimler und Audi den aktuellen Premium-Branchenprimus BMW vom Thron stoßen. (dpa)

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  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Unternehmen
    Morgan Stanley verdoppelt Gewinn

    Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihren Gewinn im Schlussquartal 2016 dank eines florierenden Handels im Zuge des Wahlsiegs von Donald Trump verdoppelt. Der Überschuss im vierten Quartal summierte sich auf 1,51 Milliarden Dollar, wie das Institut am mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen bei weitem übertroffen. An der Wall Street verteuerten sich Morgan-Stanley-Aktien um 1,6 Prozent. Der Erzrivale Goldman Sachs wird seine Bilanz am Mittwoch vorlegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Rolls-Royce zahlt Millionenstrafe

    Der britische Triebwerkehersteller Rolls-Royce zahlt 671 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet gut 760 Millionen Euro), um den Vorwurf der Bestechung und Korruption aus der Welt zu räumen. Auf eine entsprechende Strafe einigte sich der Konzern mit Behörden in den USA, Großbritannien und Brasilien, wie Rolls-Royce mitteilte. Der Großteil des Geldes fließt an die britischen Behörden. Weitere Details nannten die Briten nicht. Dies soll bei Vorlage der Geschäftszahlen für das vergangene Jahr am 14. Februar nachgeholt werden. Mit Blick auf den Jahresabschluss teilte Rolls-Royce mit, das Geschäft zum Jahresende habe sich gut entwickelt, so dass sowohl der Gewinn als auch der Barmittelfluss besser als erwartet ausgefallen seien. (DJ)

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  • Unternehmen
    Kreise: GM will mindestens 1 Mrd Dollar in den USA investieren

    Der amerikanische Autokonzern General Motors will mindestens 1 Milliarde US-Dollar in seinen Werken in den USA investieren. Die Investition werde im Lauf dieser Woche angekündigt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Nach der Kritik des gewählten neuen Präsidenten Donald Trump an den Importen des Konzerns aus Mexiko wolle GM damit sein Bekenntnis zu Arbeitsplätzen im amerikanischen Produktionssektor herausstellen. Laut den Informanten könnten die Pläne bereits am Dienstag angekündigt werden. GM werde ankündigen, dass durch die Investition mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber noch nicht bekannt geben, welche Werke sich auf mehr Arbeit einrichten können, sagte eine der Personen. Ein GM-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Das Übergangsteam von Trump war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Trump hatte vor wenigen Tagen öffentlich den Druck auf den größten Autokonzern des Landes erhöht. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche dankte der gewählte Präsident den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler für ihre vor kurzem angekündigten Investitionspläne in den USA, die zusammengenommen etwa 2.700 Jobs schaffen dürften. Dann wandte er sich an GM: "Ich hoffe, dass General Motors nachzieht. Und ich denke, sie werden das tun", sagte Trump.

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  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

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