Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. August 2014
  • Automarkt

    Audi holt gegen BMW auf

    Im Rennen der größten Oberklasse-Marken hat Audi im Juli Boden gegenüber BMW gutgemacht. Die Volkswagen-Tochter verkaufte im vergangenen Monat 144.000 Neuwagen und damit etwa 4600 mehr als die Kernmarke des Rivalen. Auf Jahressicht liegen die Münchner aber noch vorn: Sie setzten bislang knapp 1,026 Millionen BMW-Modelle ab, wie sie mitteilten. Zwar knackte auch Audi erstmals nach sieben Monaten die Marke von einer Million Neuwagen - liegt aber rund 12.000 Autos dahinter.

    Inklusive der Töchter Mini und Rolls-Royce ist der Vorsprung des BMW-Konzerns deutlich größer. Daimler verkaufte seit Januar rund 913.500 Neuwagen seiner Marke Mercedes-Benz und liegt damit in dem Dreikampf weiter deutlich zurück. Dafür legten die Stuttgarter mit 12,6 Prozent in diesem Jahr das höchste Wachstumstempo vor. Allerdings konnten auch BMW und Audi im niedrigen zweistelligen Prozentbereich zulegen. Spätestens 2020 wollen Daimler und Audi den aktuellen Premium-Branchenprimus BMW vom Thron stoßen. (dpa)

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  • Mittwoch, 25. Mai 2016
  • Schifffahrt
    Geschäfte für deutsche Werften laufen gut

    Weltweit bricht die Schiffbauindustrie fast zusammen, doch die Geschäfte der deutschen Werften laufen gut. In den ersten vier Monaten des Jahres gingen bei den heimischen Schiffbauern Aufträge über neun Schiffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro ein, teilte der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) mit. Darin sind die Bestellungen der malaysischen Genting Group über zehn Schiffe im Wert von 3,5 Milliarden Euro noch nicht enthalten, weil dieser Auftrag erst im Mai erteilt wurde. Hingegen wurden global bis Ende April nur 114 Schiffe im Wert von 11,3 Milliarden Euro in Auftrag gegeben. Damit setzt sich der Abwärtstrend im internationalen Schiffbau verschärft fort. Zwischen 2013 und 2015 halbierten sich die Bestelleingänge gemessen an der Zahl der Schiffe. Im vergangenen Jahr wurden Aufträge über 1400 Schiffe erteilt, 2013 waren es noch mehr als 2800.

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  • Zulassungszahlen
    Nutzfahrzeug-Boom in Europa hält an

    Die Lastwagen-Verkäufe in Europa legen weiter zu. Im April stieg die Zahl der Neuzulassungen in der EU gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 195.013 Lastwagen, Lieferwagen und Busse, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Damit sei der Absatz den 16. Monat in Folge gestiegen. Besonders gefragt waren schwere Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 16 Tonnen. Der Absatz stieg um 22,2 Prozent. Leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen, die den größten Anteil an den Lastwagenverkäufen haben, legten um 13,6 Prozent zu. Seit Anfang des Jahres war der Nutzfahrzeug-Absatz in der EU um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Als Gründe für den Boom nannten Branchenvertreter zuletzt die gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa, den Erneuerungsbedarf der Flotten, insbesondere in Südeuropa, sowie das niedrige Zinsniveau. Außerhalb von Europa sieht es allerdings deutlich weniger rosig aus: Die schwierige Lage in wichtigen Märkten wie Nordamerika, dem Mittleren Osten, Brasilien und Indonesien hatte den Autobauer Daimler - einen der größten Lkw-Bauer der Welt - vergangene Woche dazu gezwungen, seine Absatz- und Gewinnerwartungen für seine Lastwagensparte deutlich zu senken. (dpa)

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  • Kooperation
    Toyota steigt bei Uber ein

    Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstanbieter Uber ein. Über die Zusammenarbeit mit Uber wolle Toyota seinen Kunden neue "sichere, bequeme und attraktive Mobilitätsdienste" anbieten, hieß es in einer Erklärung. Darin war auch die Rede von einer strategischen Investition Toyotas in nicht genannter Höhe. Nahezu zeitgleich gab der deutsche Autobauer Volkswagen seine Zusammenarbeit mit dem Uber-Konkurrenten Gett bekannt. VW erklärte, dafür 300 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) investieren zu wollen. Pioniere in dieser Hinsicht sind beide Autobauer nicht: Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte bereits im März ihre Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienstanbieter Lyft bekanntgegeben. (AFP)

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