Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Aurubis senkt Dividende trotz Gewinnsteigerung

    Trotz steigender Gewinne senkt Aurubis die Dividende. Nach einem verpatzten Start ins Geschäftsjahr 2013/2014 arbeitete sich Europas größte Kupferhütte im Jahresverlauf aus dem Tief und präsentierte nun für das Ende September abgelaufene Schlussquartal einen operativen Vorsteuergewinn von 63 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte ein Verlust von 18 Millionen Euro zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr stieg der Vorsteuergewinn auf um ein Fünftel auf 138 Millionen Euro. Der Umsatz sank dagegen um acht Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll auf einen Euro gesenkt werden. Als Grund nannte eine Sprecherin, dass der Gewinn der Muttergesellschaft geschrumpft sei, aus dem sich die Ausschüttung speist. Im Vorjahr waren 1,10 Euro an die Aktionäre, darunter den Stahlkocher Salzgitter, gezahlt worden. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2014/2015 stellte Aurubis eine deutlich über dem Vorjahr liegendes operatives Ergebnis in Aussicht. (rts)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Unternehmen
    Volkswagen will mit neuen E-Autos angreifen

    Zu Beginn des Pariser Autosalons hat Europas größter Autobauer Volkswagen seinen Hoffnungsträger für den Start in die Ära der Elektroautos vorgestellt. Das Konzeptauto "ID" solle einen rein elektrischen Antrieb haben und eine Reichweite von 400 bis 600 Kilometern schaffen, sagte VW-Markenchef Herbert Diess. VW will das Fahrzeug 2020 auf den Markt bringen - es soll laut Diess in einer Reihe mit traditionsreichen Massenmodellen der Hausmarke des Konzerns wie Käfer und Golf stehen. Im Jahr 2025 will VW rund eine Million E-Autos jährlich verkaufen und damit weltweiter Marktführer sein. (dpa)

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  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

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