Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Aurubis senkt Dividende trotz Gewinnsteigerung

    Trotz steigender Gewinne senkt Aurubis die Dividende. Nach einem verpatzten Start ins Geschäftsjahr 2013/2014 arbeitete sich Europas größte Kupferhütte im Jahresverlauf aus dem Tief und präsentierte nun für das Ende September abgelaufene Schlussquartal einen operativen Vorsteuergewinn von 63 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte ein Verlust von 18 Millionen Euro zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr stieg der Vorsteuergewinn auf um ein Fünftel auf 138 Millionen Euro. Der Umsatz sank dagegen um acht Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll auf einen Euro gesenkt werden. Als Grund nannte eine Sprecherin, dass der Gewinn der Muttergesellschaft geschrumpft sei, aus dem sich die Ausschüttung speist. Im Vorjahr waren 1,10 Euro an die Aktionäre, darunter den Stahlkocher Salzgitter, gezahlt worden. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2014/2015 stellte Aurubis eine deutlich über dem Vorjahr liegendes operatives Ergebnis in Aussicht. (rts)

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  • Montag, 23. Oktober 2017
  • Unternehmen
    T-Mobile US steigert Gewinn erneut

    Nach einem weiteren starken Quartal erwartet die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut mehr Gewinn. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen Dollar (468 Mio Euro) und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende der Spanne sind das 300 000 mehr als bisher. Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf gut 10 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. (dpa)

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