Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Dezember 2014
  • Unternehmen

    Aurubis senkt Dividende trotz Gewinnsteigerung

    Trotz steigender Gewinne senkt Aurubis die Dividende. Nach einem verpatzten Start ins Geschäftsjahr 2013/2014 arbeitete sich Europas größte Kupferhütte im Jahresverlauf aus dem Tief und präsentierte nun für das Ende September abgelaufene Schlussquartal einen operativen Vorsteuergewinn von 63 Millionen Euro. Vor Jahresfrist hatte ein Verlust von 18 Millionen Euro zu Buche gestanden. Im Gesamtjahr stieg der Vorsteuergewinn auf um ein Fünftel auf 138 Millionen Euro. Der Umsatz sank dagegen um acht Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll auf einen Euro gesenkt werden. Als Grund nannte eine Sprecherin, dass der Gewinn der Muttergesellschaft geschrumpft sei, aus dem sich die Ausschüttung speist. Im Vorjahr waren 1,10 Euro an die Aktionäre, darunter den Stahlkocher Salzgitter, gezahlt worden. Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2014/2015 stellte Aurubis eine deutlich über dem Vorjahr liegendes operatives Ergebnis in Aussicht. (rts)

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  • Montag, 29. August 2016
  • Konjunktur
    Tarifverdienste steigen langsamer

    Die Löhne der rund 18 Millionen Beschäftigten in Deutschland mit einem Tarifvertrag sind im zweiten Quartal so langsam gestiegen wie seit mindestens fünf Jahren nicht mehr. Die tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen legten von April bis Juni um durchschnittlich 0,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Dies war der geringste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2011." Im ersten Quartal hatte das Plus noch bei 2,1 Prozent gelegen.

    "Der geringe Anstieg der Tarifverdienste ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im zweiten Quartal die bedeutenden Tarifabschlüsse der Metall- und Elektroindustrie, der chemischen Industrie sowie im öffentlichen Dienst noch nicht wirksam beziehungsweise ausgezahlt wurden", betonte das Statistikamt. In den meisten Branchen wurden Tarifsteigerungen zwischen zwei und drei Prozent vereinbart, die aber teils erst in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden. (rts)

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