Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 07. Januar 2015
  • Unternehmen

    Auslandsgeschäft erfreut Jack Wolfskin

    Der Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin profitiert von seinem Auslandsgeschäft. Der Umsatz sei im Geschäftsjahr 2013/14 per Ende September um gut 21 Millionen auf 345 Millionen Euro gestiegen, teilte Melody Harris-Jensbach, seit November neue Vorsitzende der Geschäftsführung, mit. Während die Situation in Deutschland als größtem Absatzmarkt sowie in Österreich schwierig bleibe, sei die Entwicklung vor allem in Großbritannien und China sehr gut. Angaben zum Ergebnis gab es nicht.

    Für das laufende Jahr zeigte sich Harris-Jensbach optimistisch, ohne jedoch Zahlen zu nennen. Das Unternehmen mit Sitz in Idstein hat rund 800 Mitarbeiter und gilt als einer der führenden Hersteller von Outdoor-Bekleidung in Europa. (dpa)

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  • Sonntag, 19. November 2017
  • WM-Vergabe
    Adidas kritisiert Fifa wegen Korruptionsverdachts

    Der Sportartikel-Hersteller Adidas beobachtet die Aufarbeitung möglicher Korruptionsfälle beim Fußball-Weltverband Fifa kritisch. "Wir erwarten von unseren Partnern, dass sie sich an die Gesetze halten", sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted der "Bild am Sonntag". "Wenn ein Partner verurteilt wird, dann haben wir ein Problem damit. Das müssen wir dann lösen." Adidas ist als Sponsor und Ausrüster seit Jahrzehnten einer der wichtigsten Partner der Fifa. Der aktuelle Vertrag läuft noch bis 2030. Das US-Verfahren gegen die Fifa wegen möglicher Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Weltmeisterschaften löste beim Fußball-Weltverband vor gut zwei Jahren ein Erdbeben aus, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang zwang. Mehr als 40 Personen und Körperschaften wurden in Zusammenhang mit Schmiergeldzahlungen und Provisionen von insgesamt über 200 Millionen Dollar angeklagt. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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