Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 07. Januar 2015
  • Unternehmen

    Auslandsgeschäft erfreut Jack Wolfskin

    Der Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin profitiert von seinem Auslandsgeschäft. Der Umsatz sei im Geschäftsjahr 2013/14 per Ende September um gut 21 Millionen auf 345 Millionen Euro gestiegen, teilte Melody Harris-Jensbach, seit November neue Vorsitzende der Geschäftsführung, mit. Während die Situation in Deutschland als größtem Absatzmarkt sowie in Österreich schwierig bleibe, sei die Entwicklung vor allem in Großbritannien und China sehr gut. Angaben zum Ergebnis gab es nicht.

    Für das laufende Jahr zeigte sich Harris-Jensbach optimistisch, ohne jedoch Zahlen zu nennen. Das Unternehmen mit Sitz in Idstein hat rund 800 Mitarbeiter und gilt als einer der führenden Hersteller von Outdoor-Bekleidung in Europa. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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