Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Unternehmen

    Autobauer planen Sicherheitsabkommen mit US-Regierung

    Die US-Regierung und mehrere große Autobauer bereiten Insidern zufolge ein wegweisendes freiwilliges Sicherheitsabkommen vor. Das Abkommen, das laut Insidern am Freitag auf der Automesse Detroit bekannt gegeben soll, werde die Sicherheit in der Branche dramatisch erhöhen. Der Vertrag könne als Grundlage für weitere Diskussionen über Sicherheitsreformen dienen und eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen Autobauern und Aufsichtsbehörden einläuten. Im vergangenen Jahr hatte es so viele Strafen, Rückrufe und Untersuchungen wegen mangelhafter Autos gegeben wie nie zuvor. Das Abkommen, über das seit Wochen verhandelt worden sei, betreffe auch das zukunftsträchtige Gebiet der Cyber-Sicherheit bei Autos. An den Gesprächen waren unter anderen GM, Toyota, Ford, Daimler, Fiat Chrysler, BMW, Honda, Nissan und Hyundai  beteiligt. (rts)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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