Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. Februar 2015
  • Unternehmen

    BAE leidet unter geringen Rüstungsausgaben

    Der größte europäische Rüstungskonzern BAE Systems hat vergangenes Jahr die schwache Rüstungsnachfrage zu spüren bekommen. Der Umsatz sackte um 8,5 Prozent auf 16,64 Milliarden britische Pfund (umgerechnet 22,5 Milliarden Euro) ab, wie das Unternehmen mitteilte. Grund sei unter anderem ein geringerer Absatz von Land- und Panzerfahrzeugen, der mit dem Abzug von US-Truppen aus Afghanistan zurückging. Bereinigt um Sondereffekte sowie vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen litt auch der Gewinn: Mit 1,7 Milliarden Pfund erzielte das Unternehmen knapp 12 Prozent weniger als im Jahr davor. Weil BAE im Vorjahr viel für immaterielle Vermögenswerte wie Patente und Lizenzen abgeschrieben hatte, fiel der Nettogewinn 2014 aber mit 752 Millionen Pfund gut viermal so hoch aus wie im Vorjahr. In diesem Jahr soll der operative Gewinn je Aktie wieder etwas zulegen. Das sei aber abhängig von erwarteten Aufträgen für Marineausrüstung und Flugzeuge, hieß es. Ende 2014 lag der Auftragsbestand mit 40,5 Milliarden Pfund gut 5 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Vorstandschef Ian King rechnet auch weiter mit knappen Verteidigungsbudgets in vielen Märkten. (dpa)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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