Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. Oktober 2014
  • Unternehmen

    BASF baut Produktion für Reifenbranche aus

    Der Chemiekonzern BASF erhöht wegen steigender Nachfrage seine Produktion von Substanzen für die Reifenherstellung. BASF will an seinem Großstandort in Nanjing die Produktionskapazität für tertiär-Butylamin um 60 Prozent auf 16.000 Tonnen im Jahr aufstocken, wie das Ludwigshafener Unternehmen mitteilte. Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Die erweiterte Anlage solle Anfang 2015 in Betrieb gehen. Tertiär-Butylamin ist ein chemisches Zwischenprodukt, das als Beschleuniger in der Reifen- und Gummiproduktion eingesetzt wird. Die Chemikalie wird auch bei der Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln verwendet. BASF stellt die Substanz auch in Anlagen in Belgien und in den USA her. Mit der dem Produktionsausbau in Nanjing hat BASF vor allem Kunden in China und Asien im Blick. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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