Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. Oktober 2014
  • Unternehmen

    BASF baut Produktion für Reifenbranche aus

    Der Chemiekonzern BASF erhöht wegen steigender Nachfrage seine Produktion von Substanzen für die Reifenherstellung. BASF will an seinem Großstandort in Nanjing die Produktionskapazität für tertiär-Butylamin um 60 Prozent auf 16.000 Tonnen im Jahr aufstocken, wie das Ludwigshafener Unternehmen mitteilte. Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Die erweiterte Anlage solle Anfang 2015 in Betrieb gehen. Tertiär-Butylamin ist ein chemisches Zwischenprodukt, das als Beschleuniger in der Reifen- und Gummiproduktion eingesetzt wird. Die Chemikalie wird auch bei der Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln verwendet. BASF stellt die Substanz auch in Anlagen in Belgien und in den USA her. Mit der dem Produktionsausbau in Nanjing hat BASF vor allem Kunden in China und Asien im Blick. (rts)

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  • Mittwoch, 26. April 2017
  • Quartalszahlen
    Santander mit Gewinnsprung

    Die spanische Großbank Santander hat im ersten Quartal überraschend viel verdient. Der Nettogewinn kletterte um 14 Prozent auf 1,87 Milliarden Euro, wie das größte Geldhaus der Euro-Zone mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen übertroffen. Santander profitierte von einem deutlichen Anstieg im Kreditgeschäft - ein Ausdruck der verbesserten konjunkturellen Lage. Außerdem gab es im wichtigen Brasilien-Geschäft starkes Wachstum, der Überschuss stieg hier bereits das fünfte Quartal in Folge. Probleme hat das Institut dagegen in Großbritannien. Santander-Chefin Ana Botin sagte, die Bank erwarte dieses Jahr in allen wichtigen Märkten Wachstum. "Das Umfeld hält weiter Herausforderungen für den Finanzsektor bereit, aber die Perspektiven für Santander sind positiv." (rts)

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  • Autobranche
    Hyundai schwächelt

    Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat im ersten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns um 21 Prozent verbucht. Gründe waren neben kostspieligen Rückrufen die schwache Auslastung der Werke im Heimatland, wie aus einer Präsentation des zusammen mit Kia fünftgrößten Automobilherstellers hervorgeht. Auch aktuelle politische Spannungen mit China belasteten das Geschäft. Dort ging der Absatz um 14 Prozent zurück, nachdem sich die Regierung in Seoul für den Aufbau einer Raketenabwehr durch die USA entschieden hatte. Es ist das 13. Mal in Folge, dass Hyundai schwächere Gewinnzahlen in einem Quartal vorlegt. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Comdirect trotzt schwierigem Zinsumfeld

    Die Comdirect hat im ersten Quartal in einem weiter schwierigen Zinsumfeld etwas höhere Erträge erzielt und den Gewinn gesteigert. Wie die Commerzbank-Tochter mitteilte, wuchs das betreute Kundenvermögen um 4,3 Milliarden Euro auf den Rekordwert von 80,03 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse summierten sich auf 1,8 Milliarden Euro, davon allein 1,3 Milliarden Euro in Wertpapier-Depots. "Immer mehr Kunden machen bei uns immer mehr Wertpapiergeschäfte", sagte Vorstandsvorsitzender Arno Walter. Die Erträge nahmen leicht um 1,6 Prozent auf 90,1 Millionen Euro zu. Einem Einbruch beim Zinsüberschuss nach Risikovorsorge um 23,5 Prozent auf 24,5 Millionen Euro stand ein Anstieg der Provisionseinnahmen gegenüber. Sie wuchsen um 7,8 Prozent auf 59,1 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn belief sich auf 27,43 Millionen Euro nach 23,73 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg auf 18,6 (Vorjahr 17,1 Prozent). Unter dem Strich verdiente die Direktbank mit 20,37 Millionen Euro 18 Prozent mehr. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Klöckner & Co wieder optimistischer

    Der Stahlhändler Klöckner & Co blickt nach einer Gewinnsteigerung im ersten Quartal zuversichtlicher als zuletzt auf das Gesamtjahr. Dank gestiegener Stahlpreise und Kostensenkungen sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von Januar bis Ende März auf 77 Millionen Euro gestiegen nach 16 Millionen im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten im Schnitt mit 73,6 Millionen Euro gerechnet. Das Konzernergebnis kletterte auf 36 Millionen Euro nach einem Verlust von 14 Millionen. Im Gesamtjahr soll das Ebitda und das Ergebnis nun merklich steigen. Für das zweite Quartal stellte Vorstandschef Gisbert Rühl einen operativen Gewinn von 60 bis 70 Millionen Euro in Aussicht. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Texas Instruments überrascht positiv

    Die zunehmende Vernetzung von Autos und in der Industrie treibt die Geschäfte des US-Chipkonzerns Texas Instruments an. Der Gewinn schnellte im ersten Quartal um 40 Prozent auf 997 Millionen Dollar in die Höhe, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stieg um 13 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar. Vor allem die wachsende Nachfrage von Kunden aus der Industrie und der Autobranche trug dazu bei. Texas Instruments gilt als Branchenbarometer, weil der Konzern Chips für eine Vielzahl von Produkten herstellt, etwa für Haushaltsgeräte, Fahrzeugsteuerungen, Unterhaltungselektronik und Industrieerzeugnisse. (rts)

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