Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. Oktober 2014
  • Unternehmen

    BASF baut Produktion für Reifenbranche aus

    Der Chemiekonzern BASF erhöht wegen steigender Nachfrage seine Produktion von Substanzen für die Reifenherstellung. BASF will an seinem Großstandort in Nanjing die Produktionskapazität für tertiär-Butylamin um 60 Prozent auf 16.000 Tonnen im Jahr aufstocken, wie das Ludwigshafener Unternehmen mitteilte. Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Die erweiterte Anlage solle Anfang 2015 in Betrieb gehen. Tertiär-Butylamin ist ein chemisches Zwischenprodukt, das als Beschleuniger in der Reifen- und Gummiproduktion eingesetzt wird. Die Chemikalie wird auch bei der Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln verwendet. BASF stellt die Substanz auch in Anlagen in Belgien und in den USA her. Mit der dem Produktionsausbau in Nanjing hat BASF vor allem Kunden in China und Asien im Blick. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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