Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. Oktober 2014
  • Unternehmen

    BASF baut Produktion für Reifenbranche aus

    Der Chemiekonzern BASF erhöht wegen steigender Nachfrage seine Produktion von Substanzen für die Reifenherstellung. BASF will an seinem Großstandort in Nanjing die Produktionskapazität für tertiär-Butylamin um 60 Prozent auf 16.000 Tonnen im Jahr aufstocken, wie das Ludwigshafener Unternehmen mitteilte. Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Die erweiterte Anlage solle Anfang 2015 in Betrieb gehen. Tertiär-Butylamin ist ein chemisches Zwischenprodukt, das als Beschleuniger in der Reifen- und Gummiproduktion eingesetzt wird. Die Chemikalie wird auch bei der Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln verwendet. BASF stellt die Substanz auch in Anlagen in Belgien und in den USA her. Mit der dem Produktionsausbau in Nanjing hat BASF vor allem Kunden in China und Asien im Blick. (rts)

    +
  • Dienstag, 30. August 2016
  • Unternehmen
    Gazprom mit sinkendem Gewinn

    Der russische Energieriese Gazprom hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Erdgas ins Ausland verkauft. Das Volumen stieg um ein Drittel auf 109 Milliarden Kubikmeter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Staatskonzern in Moskau mitteilte. Nach internationaler Rechnungslegung sank der Reingewinn allerdings um 10 Prozent auf 607 Milliarden Rubel (8,43 Milliarden Euro), was vor allem an deutlich gestiegenen operativen Kosten gelegen habe. Vor allem die Ausfuhren nach Westeuropa stiegen. Der Gasabsatz in Russland blieb etwa gleich, der Export in frühere Sowjetrepubliken ging dagegen zurück. (dpa)

    +
  • Konjunktur
    US-Häuserpreise gehen hoch

    Die Häuserpreise in den USA sind im Juni weiter robust gestiegen. Wie Standard & Poor's (S&P) mitteilte, kletterten die Preise gemessen am Case-Shiller-Index für die 20 größten Städte der USA um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Volkswirte hatten einen Anstieg um 5,2 Prozent erwartet. Auch im Mai waren die Preise mit einer Rate von 5,1 Prozent gestiegen. Der Index für die zehn größten Städte der USA erhöhte sich um 4,3 Prozent. Die Erholung der Häuserpreise ist ein wichtiger Pfeiler für die US-Konjunktur, weil sie einerseits die Neubautätigkeit anregt, und andererseits das Verbrauchervertrauen stützt. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone trübt sich ein

    Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im August spürbar eingetrübt. Außer im Baubereich trübte sich die Stimmung in allen Sektoren ein, also in der Industrie, Einzelhandel, Dienstleistern und unter den Konsumenten. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung fiel auf 103,5 Punkte von 104,5 im Vormonat. Die Eintrübung war stärker als erwartet: Volkswirte hatten nur mit einem Indexrückgang auf 104,1 Zähler gerechnet. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator ging auf 103,8 Punkte von 104,7 zurück. (DJ)

    +
  • Unternehmen
    Evonik begibt Mega-Anleihe

    Der Spezialchemiekonzern Evonik will eine Anleihe im Volumen von bis zu 1,9 Milliarden Euro begeben. Insgesamt sollen drei festverzinsliche Tranchen mit Laufzeiten von 4,5 Jahren, 8 Jahren und 12 Jahren emittiert werden, wie die im MDax notierte Evonik Industries AG mitteilte. Die Tranchen sollen ein Volumen von jeweils mindestens 500 Millionen Euro haben.

    Die Anleihen dienen der Finanzierung der geplanten Akquisition des Spezialadditiv-Geschäfts des US-Unternehmens Air Products and Chemicals. Evonik hatte die Übernahme im Mai bekannt gegeben. Der Kaufpreis von 3,5 Milliarden Euro soll neben den Anleihen mit unternehmenseigenen Mitteln in Höhe von ca. 1,6 Milliarden Euro finanziert werden. (DJ)

    +
  • Unternehmen
    Mondelez bläst Hershey-Übernahme ab

    Der Lebensmittelhersteller Mondelez hat seine Gespräche über eine mögliche Akquisition von Hershey beendet. Der berühmte Schokoladenkonzerns hat eine neue Übernahmeofferte zurückgewiesen und angedeutet, dass es werde schwer werden würde, vor dem kommenden Jahr einen Deal zu erreichen. Mondelez habe feststellen müssen, dass es "keinen umsetzbaren Weg nach vorne" gebe, um den kleineren Konkurrenten zu kaufen, teilte der Hersteller von Oreo-Keksen und Cadbury-Schokolade nach US-Börsenschluss am Montag mit. Die Hershey-Aktie brach im nachbörslichen US-Handel um 11 Prozent ein, Mondelez legten um 3,6 Prozent zu. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen