Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. Oktober 2014
  • Unternehmen

    BASF baut Produktion für Reifenbranche aus

    Der Chemiekonzern BASF erhöht wegen steigender Nachfrage seine Produktion von Substanzen für die Reifenherstellung. BASF will an seinem Großstandort in Nanjing die Produktionskapazität für tertiär-Butylamin um 60 Prozent auf 16.000 Tonnen im Jahr aufstocken, wie das Ludwigshafener Unternehmen mitteilte. Eine Investitionssumme wurde nicht genannt. Die erweiterte Anlage solle Anfang 2015 in Betrieb gehen. Tertiär-Butylamin ist ein chemisches Zwischenprodukt, das als Beschleuniger in der Reifen- und Gummiproduktion eingesetzt wird. Die Chemikalie wird auch bei der Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln verwendet. BASF stellt die Substanz auch in Anlagen in Belgien und in den USA her. Mit der dem Produktionsausbau in Nanjing hat BASF vor allem Kunden in China und Asien im Blick. (rts)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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