Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 23. Oktober 2014
  • Konjunktur

    BDI senkt Wachstumsprognose

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft erneut zurückgenommen. Der Verband rechnet inzwischen für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,2 bis 1,4 Prozent, wie er mitteilte. Bislang war er von einem Wachstum von rund 1,5 Prozent ausgegangen. Anfang des Jahres hatte der BDI noch ein Plus von zwei Prozent für möglich gehalten. Ein Abgleiten in die Rezession befürchtet die Spitzenorganisation der deutschen Industrie aber nicht. Die deutsche Wirtschaft leidet nach Einschätzung des BDI vor allem unter einer Investitionsschwäche. Die hohe Arbeitslosigkeit und das schwache Wirtschaftswachstum im Euroraum belasteten das Investitionsklima ebenso sowie die Krisen um die Ukraine und im Nahen Osten. Zur Wachstumseintrübung trugen laut BDI auch die von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland bei. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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