Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 23. Oktober 2014
  • Konjunktur

    BDI senkt Wachstumsprognose

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft erneut zurückgenommen. Der Verband rechnet inzwischen für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,2 bis 1,4 Prozent, wie er mitteilte. Bislang war er von einem Wachstum von rund 1,5 Prozent ausgegangen. Anfang des Jahres hatte der BDI noch ein Plus von zwei Prozent für möglich gehalten. Ein Abgleiten in die Rezession befürchtet die Spitzenorganisation der deutschen Industrie aber nicht. Die deutsche Wirtschaft leidet nach Einschätzung des BDI vor allem unter einer Investitionsschwäche. Die hohe Arbeitslosigkeit und das schwache Wirtschaftswachstum im Euroraum belasteten das Investitionsklima ebenso sowie die Krisen um die Ukraine und im Nahen Osten. Zur Wachstumseintrübung trugen laut BDI auch die von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland bei. (rts)

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  • Montag, 24. April 2017
  • IPO
    Novomatic will an Frankfurter Börse

    Der österreichische Glücksspiel-Konzern Novomatic hat sich einem Zeitungsbericht zufolge für einen Börsengang in Frankfurt entschieden. Das Unternehmen bereite eine Emission im zweiten Halbjahr vor, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Insider. Die endgültige Entscheidung werde aber erst nach der Sommerpause fallen. Ob auch die Wiener Börse zum Zug komme, sei unklar. Bisher galt London als favorisierter Börsenplatz für Novomatic, nachdem dort zahlreiche Unternehmen aus der Glücksspielbranche gelistet sind. Begleitet werde der milliardenschwere Börsengang von der Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse, hieß es in dem Bericht. Novomatic wird mit einem Börsenwert von sechs Milliarden Euro veranschlagt. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Anglo American reduziert Nickel-Förderziel

    Der Bergbaugigant Anglo American hat im ersten Quartal in einigen Bereichen mehr Rohstoffe gefördert als im Vorjahreszeitraum, bei Nickel seine Jahresprognose wegen rückläufiger Förderung allerdings gesenkt. So stieg die Produktion von Rohdiamanten in den ersten drei Monaten um acht Prozent auf 7,4 Millionen Karat. Bei Kohle für die Stahlerzeugung legte die Förderung gar um 28 Prozent auf 5,2 Millionen Tonnen zu. Ungeplante Wartungsarbeiten sorgten dagegen für eine um 12 Prozent auf 9.900 Tonnen rückläufige Nickel-Förderung. Hier senkte Anglo American die Jahresprognose von 45.000 Tonnen auf 43.000 bis 45.000 Tonnen. Die übrigen Zielgrößen blieben allerdings unverändert. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Philips startet solide ins Jahr

    Der Technologiekonzern Philips ist dank eines guten Medizintechnikgeschäfts besser ins Jahr gestartet als gedacht und hat die Prognose bekräftigt. Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide". In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von zwei Prozent. Die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem Ebita von 425 Millionen Euro gerechnet. Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von vier bis sechs Prozent steigern. Zudem will Philips die bereinigte Ebita-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. (DJ)

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