Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 23. Oktober 2014
  • Konjunktur

    BDI senkt Wachstumsprognose

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft erneut zurückgenommen. Der Verband rechnet inzwischen für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,2 bis 1,4 Prozent, wie er mitteilte. Bislang war er von einem Wachstum von rund 1,5 Prozent ausgegangen. Anfang des Jahres hatte der BDI noch ein Plus von zwei Prozent für möglich gehalten. Ein Abgleiten in die Rezession befürchtet die Spitzenorganisation der deutschen Industrie aber nicht. Die deutsche Wirtschaft leidet nach Einschätzung des BDI vor allem unter einer Investitionsschwäche. Die hohe Arbeitslosigkeit und das schwache Wirtschaftswachstum im Euroraum belasteten das Investitionsklima ebenso sowie die Krisen um die Ukraine und im Nahen Osten. Zur Wachstumseintrübung trugen laut BDI auch die von der EU verhängten Sanktionen gegen Russland bei. (rts)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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