Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Mai 2017
  • Unternehmen

    BMW baut Werk in China aus

    BMW hat mit seinem chinesischen Partner Brilliance die gemeinsame Fabrik Dadong in Shenyang erweitert. Nun lief dort die erste Langversion des 5er BMW vom Band. Mit den beiden Produktionsstandorten Dadong und Tiexi kann BMW in Shenyang jetzt 450 000 Autos für den chinesischen Markt bauen - das ist die gleiche Kapazität wie die größte BMW-Fabrik in Spartanburg in den USA. Zum Standort Shenyang gehört auch ein Motorenwerk - das einzige von BMW außerhalb Europas. Mit der Erweiterung kann BMW In Shenyang künftig sechs Modelle für den chinesischen Markt bauen: den 1er, 2er, 3er und 3er Langversion, X3 und 5er Langversion. China ist der größter Absatzmarkt für BMW. Seit Januar hat das Unternehmen dort 192 000 Autos verkauft. (dpa)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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