Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 10. Februar 2016
  • Unternehmen

    BMW steigert Absatz im Januar deutlich

    BMW legt beim Absatz weiter zu. Von der Marke BMW lieferten die Münchener im Januar knapp 134.000 Fahrzeuge aus, ein Plus von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Dax-Konzern mitteilte. Einschließlich der Marken Mini und Rolls-Royce stieg der Absatz ebenfalls um 7,5 Prozent auf fast 153.000 Wagen. "Obwohl viele Märkte weiterhin von Volatilität geprägt sind, bleiben wir optimistisch, dass dieser positive Trend auch 2016 im Jahr unseres 100-jährigen Firmenjubiläums anhält", sagte BMW-Vertriebschef Ian Robertson. Besonders deutlich stiegen den Angaben zufolge die Auslieferungen des BMW 1er (plus 22,9 Prozent). (rts)

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  • Sonntag, 30. April 2017
  • Konjunktur
    Russland lässt Rezession hinter sich

    Nach jahrelanger Rezession erwartet Russland für 2017 ein Wirtschaftswachstum von etwa zwei Prozent. Bereits im vergangenen Jahr und im ersten Quartal 2017 habe es in fast allen Bereichen wieder einen Aufwärtstrend gegeben, sagte Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der "Welt am Sonntag". Zuvor hatten die Behörden lediglich mit einem leichten Wachstum für dieses Jahr gerechnet. Die Rohstoffnation Russland leidet seit Jahren unter den Folgen niedriger Ölpreise. Westliche Sanktionen wegen der Ukraine-Krise haben die Lage verschärft. Manturow betonte, Russland habe sich mit den Strafmaßnahmen inzwischen arrangiert. Technologieprodukte aus Europa habe die Wirtschaft weitgehend durch Produkte aus anderen Ländern ersetzt, und auch russische Anbieter hätten Marktanteile gewonnen. Das Embargo wirke ungewollt wie eine Art Entwicklungshilfe für die russische Wirtschaft, meinte Manturow. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinas Industrie verliert an Fahrt

    Die chinesische Industrie hat im April stärker als erwartet an Schwung verloren. Der offizielle Einkaufsmanager-Index sank auf 51,2 Punkte. Im März hatte er noch bei 51,8 Stellen gelegen, dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren. Volkswirte hatten aktuell mit 51,6 Zählern gerechnet. Gleichwohl ist es der neunte Monat in Folge mit einem Wert von mehr als 50 Punkten, der Wachstum signalisiert. Das Wachstum im Dienstleistungssektor schwächte sich auf 54,0 von zuvor 55,1 Zählern ab. Chinas Wirtschaft war im ersten Quartal überraschend stark um 6,9 Prozent gewachsen. Dazu hatten hohe Staatsausgaben in Infrastruktur und ein boomender Immobilienmarkt beigetragen. Im weiteren Jahresverlauf wird allerdings eine Abschwächung des Wachstums erwartet, da die Regierung den Immobilienmarkt abkühlen will. Offiziell hat die Regierung für das Gesamtjahr eine Wachstumsprognose von etwa 6,5 Prozent ausgegeben. (rts)

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