Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Unternehmen

    BP plant laut Bericht Abbau von bis zu 800 Stellen

    BP will einem Zeitungsbericht zufolge angesichts des Ölpreisverfalls in Deutschland bis zu 800 Arbeitsplätze streichen. Damit sei etwa jeder siebte der etwa 5000 BP-Jobs gefährdet, berichtete die "Welt am Sonntag" ohne Angabe von Quellen. Ein Sprecher sagte dem Blatt, das Management verhandle derzeit mit dem Betriebsrat über die Streichung von "mehreren Hundert Arbeitsplätzen". Der Konzern leide wie alle Mineralölfirmen derzeit "unter einem schwierigen Marktumfeld mit starkem Wettbewerb und hohen Überkapazitäten". BP betreibt über die Bochumer Tochter Aral die größte deutsche Tankstellenkette und mehrere Raffinerien. (rts)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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