Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Unternehmen

    BP plant laut Bericht Abbau von bis zu 800 Stellen

    BP will einem Zeitungsbericht zufolge angesichts des Ölpreisverfalls in Deutschland bis zu 800 Arbeitsplätze streichen. Damit sei etwa jeder siebte der etwa 5000 BP-Jobs gefährdet, berichtete die "Welt am Sonntag" ohne Angabe von Quellen. Ein Sprecher sagte dem Blatt, das Management verhandle derzeit mit dem Betriebsrat über die Streichung von "mehreren Hundert Arbeitsplätzen". Der Konzern leide wie alle Mineralölfirmen derzeit "unter einem schwierigen Marktumfeld mit starkem Wettbewerb und hohen Überkapazitäten". BP betreibt über die Bochumer Tochter Aral die größte deutsche Tankstellenkette und mehrere Raffinerien. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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