Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Ölbranche

    BP streicht Tausende Stellen

    Als Reaktion auf den drastischen Ölpreisverfall will der Ölkonzern BP in den kommenden zwei Jahren weltweit mindestens 4000 Stellen streichen. Bis Ende 2017 solle die Mitarbeiterzahl in den Bereichen Exploration und Produktion von derzeit 24.000 auf unter 20.000 schrumpfen, teilte das britische Unternehmen mit. Unter anderem sollten auf Plattformen in der Nordsee 600 Arbeitsplätze gestrichen werden. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass BP in Deutschland mehrere hundert Stellen streicht, Medienberichten zufolge sind es 800 Jobs. BP mit der Tankstellenkette Aral und der Schmierstoffmarke Castrol beschäftigt rund 5500 Mitarbeiter in Deutschland, und zwar an den Standorten Hamburg, Bochum, Gelsenkirchen, Lingen und Mönchengladbach. (AFP)

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  • Montag, 24. April 2017
  • IPO
    Novomatic will an Frankfurter Börse

    Der österreichische Glücksspiel-Konzern Novomatic hat sich einem Zeitungsbericht zufolge für einen Börsengang in Frankfurt entschieden. Das Unternehmen bereite eine Emission im zweiten Halbjahr vor, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Insider. Die endgültige Entscheidung werde aber erst nach der Sommerpause fallen. Ob auch die Wiener Börse zum Zug komme, sei unklar. Bisher galt London als favorisierter Börsenplatz für Novomatic, nachdem dort zahlreiche Unternehmen aus der Glücksspielbranche gelistet sind. Begleitet werde der milliardenschwere Börsengang von der Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse, hieß es in dem Bericht. Novomatic wird mit einem Börsenwert von sechs Milliarden Euro veranschlagt. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Anglo American reduziert Nickel-Förderziel

    Der Bergbaugigant Anglo American hat im ersten Quartal in einigen Bereichen mehr Rohstoffe gefördert als im Vorjahreszeitraum, bei Nickel seine Jahresprognose wegen rückläufiger Förderung allerdings gesenkt. So stieg die Produktion von Rohdiamanten in den ersten drei Monaten um acht Prozent auf 7,4 Millionen Karat. Bei Kohle für die Stahlerzeugung legte die Förderung gar um 28 Prozent auf 5,2 Millionen Tonnen zu. Ungeplante Wartungsarbeiten sorgten dagegen für eine um 12 Prozent auf 9.900 Tonnen rückläufige Nickel-Förderung. Hier senkte Anglo American die Jahresprognose von 45.000 Tonnen auf 43.000 bis 45.000 Tonnen. Die übrigen Zielgrößen blieben allerdings unverändert. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Philips startet solide ins Jahr

    Der Technologiekonzern Philips ist dank eines guten Medizintechnikgeschäfts besser ins Jahr gestartet als gedacht und hat die Prognose bekräftigt. Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide". In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von zwei Prozent. Die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem Ebita von 425 Millionen Euro gerechnet. Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von vier bis sechs Prozent steigern. Zudem will Philips die bereinigte Ebita-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. (DJ)

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