Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Januar 2016
  • Ölbranche

    BP streicht Tausende Stellen

    Als Reaktion auf den drastischen Ölpreisverfall will der Ölkonzern BP in den kommenden zwei Jahren weltweit mindestens 4000 Stellen streichen. Bis Ende 2017 solle die Mitarbeiterzahl in den Bereichen Exploration und Produktion von derzeit 24.000 auf unter 20.000 schrumpfen, teilte das britische Unternehmen mit. Unter anderem sollten auf Plattformen in der Nordsee 600 Arbeitsplätze gestrichen werden. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass BP in Deutschland mehrere hundert Stellen streicht, Medienberichten zufolge sind es 800 Jobs. BP mit der Tankstellenkette Aral und der Schmierstoffmarke Castrol beschäftigt rund 5500 Mitarbeiter in Deutschland, und zwar an den Standorten Hamburg, Bochum, Gelsenkirchen, Lingen und Mönchengladbach. (AFP)

    +
  • Dienstag, 17. Januar 2017
  • Unternehmen
    Kreise: GM will mindestens 1 Mrd Dollar in den USA investieren

    Der amerikanische Autokonzern General Motors will mindestens 1 Milliarde US-Dollar in seinen Werken in den USA investieren. Die Investition werde im Lauf dieser Woche angekündigt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen. Nach der Kritik des gewählten neuen Präsidenten Donald Trump an den Importen des Konzerns aus Mexiko wolle GM damit sein Bekenntnis zu Arbeitsplätzen im amerikanischen Produktionssektor herausstellen. Laut den Informanten könnten die Pläne bereits am Dienstag angekündigt werden. GM werde ankündigen, dass durch die Investition mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, aber noch nicht bekannt geben, welche Werke sich auf mehr Arbeit einrichten können, sagte eine der Personen. Ein GM-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Das Übergangsteam von Trump war für eine Stellungnahme kurzfristig nicht erreichbar. Trump hatte vor wenigen Tagen öffentlich den Druck auf den größten Autokonzern des Landes erhöht. Bei einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche dankte der gewählte Präsident den Konkurrenten Ford und Fiat Chrysler für ihre vor kurzem angekündigten Investitionspläne in den USA, die zusammengenommen etwa 2.700 Jobs schaffen dürften. Dann wandte er sich an GM: "Ich hoffe, dass General Motors nachzieht. Und ich denke, sie werden das tun", sagte Trump.

    +
  • Jahreszahlen
    Lindt & Sprüngli erfüllt Erwartungen

    Der Schweizer Edelschokolade-Hersteller Lindt & Sprüngli hat den Umsatz im vergangenen Jahr um 6,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken (3,6 Milliarden Euro) gesteigert. Die Verkaufserlöse wuchsen um sechs Prozent, wie der Hersteller von Lindor-Kugeln und Goldhasen mitteilte. Das liegt am unteren Ende der selbst gesteckten Zielspanne von sechs bis acht Prozent. Lindt verkaufte 2016 in etwa so viel wie Analysten erwartet hatten. Diese hatten im Schnitt 3,89 Milliarden Franken Umsatz prognostiziert. Das Unternehmen stellte für 2016 eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge in Aussicht. Aufgrund einer niedrigeren Steuerrate werde sich der Reingewinn überproportional erhöhen, hieß es weiter. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen