Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 25. November 2014
  • Unternehmen

    Bahn ist wieder unpünktlicher

    Die Verspätungen der Züge bei der Deutschen Bahn haben einem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf entsprechende Statistiken berichtete, gab es im vergangenen Jahr 3.787.237 Minuten Verspätungen im Fernverkehr. Das sei ein Rekordniveau seit Einführung der Statistik im Jahr 2004. Die Zeitung bezog sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der Linksfraktion. Die Verspätungen im Fernverkehr stiegen der Statistik zufolge zwischen 2004 und 2013 um 30 Prozent an. Nach jahrelang sinkenden Werten wird demnach auch im Nahverkehr wieder ein deutlicher Anstieg der Verspätungen registriert: Die Zahl der Verspätungsminuten wuchs im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent. In die Pünktlichkeitsstatistik der Bahn fließen erst Verspätungen ab genau sechs Minuten ein. (AFP)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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