Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. September 2014
  • Personalie

    Baidu wirbt Microsoft-Manager ab

    Ein Spitzenmanager von Microsoft wechselt zum chinesischen Internetkonzern Baidu. "Zhang Yaqin wird zum 10. September bei Baidu als Präsident für neue Geschäfte anfangen", sagte ein Baidu-Sprecher. Zhang gilt als Gesicht von Microsoft in China. Er war Vizepräsident von Microsoft und leitete die Asien-Pazifik-Forschungsabteilung. Zwischenzeitig führte er auch das China-Geschäft des US-Unternehmens. Microsoft steht seit Monaten in China unter Druck. Ermittler haben ein Anti-Monopol-Verfahren gegen den US-Softwarekonzern eingeleitet. Zudem wurde der Einsatz des Betriebssystems Windows 8 auf Behördencomputern verboten. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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