Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. Januar 2016
  • Unternehmen

    Balda-Aktionäre beschließen Verkauf an Italiener

    Der westfälische Kunststoffteile-Produzent Balda soll nach Italien verkauft werden. Nach Firmenangaben beschlossen die Aktionäre, das operative Geschäft des Unternehmens aus Bad Oeynhausen für 95 Millionen Euro an den Verpackungshersteller Stevanato zu veräußern. Zuvor war es auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Hannover im Bieterwettstreit um Balda zu einem Showdown gekommen. Während des Treffens legte der Düsseldorfer Autozulieferer Heitkamp & Thumann (H&T) eine Offerte über 90 Millionen Euro vor, die das bisherige Angebot von Stevanato um 10 Millionen Euro übertraf. Daraufhin besserten die Italiener nach - und erhielten den Zuschlag. Um Balda tobt seit Monaten ein Wettbieten. Die Firma hatte ihre besten Zeiten als Hersteller von Kunststoff-Schalen für Handys, ist inzwischen aber vor allem wegen ihres Geschäfts in der Medizintechnik begehrt. Sie beschäftigt 800 Mitarbeiter. (rts)

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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