Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 30. Dezember 2015
  • Unternehmen

    Bank of America schreibt 600 Millionen Dollar ab

    Die Bank of America rechnet im vierten Quartal mit einer Abschreibung von rund 600 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit der Rücknahme von genussscheinähnlichen Wertpapieren im Volumen von 2 Milliarden Dollar. Die Bank of America hatte die Papiere im Zusammenhang mit der Übernahme von Merrill Lynch mit einem Abschlag auf den Nennwert verbucht. Die Abschreibung erfolgt auf den restlichen Betrag. Die Rücknahme werde zu geringeren Finanzierungskosten führen, teilte die Bank mit, nannte dazu aber keine Einzelheiten. Die genussscheinähnlichen Wertpapiere zählen ab dem kommenden Jahr nicht mehr zur Eigenkapitalausstattung der Bank. (DJ)

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  • Dienstag, 31. Mai 2016
  • Konjunktur
    Zahl der Arbeitslosen in Brasilien steigt

    Die Arbeitslosigkeit hat in Brasilien mit 11,2 Prozent ein Rekordhoch erreicht. Das sei der höchste Wert seit Aufnahme einer neuen Messmethode Anfang 2012, teilte das Statistische Amt in Brasilia mit. Im Jahresvergleich mit dem Zeitraum Februar-April 2015 seien 1,5 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Arbeitslosigkeit steigt in Brasilien kontinuierlich seit Anfang 2015 an. Brasilien steckt in einer schweren Rezession. 2015 war die Wirtschaftsleistung um 3,8 Prozent eingebrochen, für das laufende Jahr wird ein ähnliches Minus erwartet. Das südamerikanische Land war zuletzt die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt, hat aber durch den Wirtschaftseinbruch und einen Kursrutsch beim Real nun einige Plätze verloren und muss sogar um die Top Ten bangen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Indiens Wirtschaft stärker als erwartet

    Die indische Wirtschaft hat im ersten Quartal 2016 an Schwung gewonnen und übertraf mit ihrem Wachstum weiter andere große Schwellenländer. Wie die Statistikbehörde berichtete, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 7,4 Prozent erwartet. Im Schlussquartal 2015 war die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens um 7,2 Prozent gewachsen. Als Wachstumsmotoren erwiesen sich der Dienstleistungssektor und die Landwirtschaft. Für das Fiskaljahr, das am 31. März endete, wurde ein BIP-Wachstum von 7,6 Prozent ausgewiesen, womit die Prognose der Regierung vom Februar erfüllt wurde. Im vergangenen Fiskaljahr hatte der Zuwachs 7,2 Prozent betragen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Eckes-Granini setzt verstärkt auf Limonade

    Der Getränkehersteller Eckes-Granini baut zunehmend auf Limonade statt auf den klassischen Fruchtsaft. In den Aufbau der Marke "Die Limo" seien in den vergangenen Jahren 30 Millionen Euro investiert worden, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Eckes-Granini Group ("hohes C", "granini"), Thomas Hinderer. "Das Frühstück geht zunehmend unter", sagte er, "unter der Woche steht der Orangensaft nicht mehr auf dem Tisch". Der Umsatz des Unternehmens mit Sitz im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm sank im vergangenen Jahr um 4,0 Prozent auf 863 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang um 16,4 Prozent auf 88,7 Millionen Euro. Was davon unter dem Strich übrig blieb, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. Der Verkauf von "Die Limo" solle in diesem Jahr in Deutschland 35 Millionen Liter erreichen, sagte Hinderer. (dpa)

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  • Beschäftigung
    Arbeitslosigkeit in Europa verharrt bei 10,2 Prozent

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April wie schon im Vormonat bei 10,2 Prozent verharrt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung waren zuletzt 16,42 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten lag der Arbeitslosenanteil im April bei 8,7 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat. Insgesamt waren in der EU 21,224 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die höchste Quote meldete Griechenland mit 24,2 Prozent (jüngste Zahlen vom Februar). (dpa)

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  • Teuerung
    Inflation in Euroraum bleibt negativ

    Die Inflation im Euroraum bleibt im negativen Bereich. Die Verbraucherpreise fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung in Luxemburg. Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent, im Monat zuvor 0,0 Prozent betragen. Vor allem der deutliche Ölpreisrückgang sorgt für fallende Preise. Inflationstreibend wirken hingegen Dienstleistungen (plus 1 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak (plus 0,8 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Negative Teuerungsraten nähren die Sorge vor einer sogenannten Deflation, das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Zu Details einzelner Länder der Eurozone wird Eurostat Mitte Juni berichten. (dpa)

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