Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 06. November 2014
  • Finanzkrise

    Banken erstatten US-Regierung 6,8 Milliarden Dollar

    Die beiden staatlich kontrollierten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac überweisen der US-Regierung weitere 6,8 Milliarden Dollar. Die beiden Unternehmen profitierten im vergangenen Vierteljahr unter anderem von hohen Vergleichszahlungen von Goldman Sachs und HSBC, weil ihnen die Großbanken vor der Finanzkrise minderwertige Hypothekenpapiere verkauft hatten. Einschließlich der neuen Zahlung haben die beiden umstrittenen Unternehmen, die hinter 60 Prozent aller US-Hauskredite stehen, damit mittlerweile 225,5 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium überwiesen. In der Finanzkrise von 2008 mussten sie von der US-Regierung gerettet werden und stehen seitdem unter ihrer Kontrolle. Die Steuerzahler haben ihnen mit 187,5 Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen. Im Gegenzug müssen sie ihre gesamten Gewinne an die US-Regierung weiterreichen. Sie können deshalb jedoch keine Kapitalpolster für Krisenzeiten anlegen. (rts)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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