Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 06. November 2014
  • Finanzkrise

    Banken erstatten US-Regierung 6,8 Milliarden Dollar

    Die beiden staatlich kontrollierten Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac überweisen der US-Regierung weitere 6,8 Milliarden Dollar. Die beiden Unternehmen profitierten im vergangenen Vierteljahr unter anderem von hohen Vergleichszahlungen von Goldman Sachs und HSBC, weil ihnen die Großbanken vor der Finanzkrise minderwertige Hypothekenpapiere verkauft hatten. Einschließlich der neuen Zahlung haben die beiden umstrittenen Unternehmen, die hinter 60 Prozent aller US-Hauskredite stehen, damit mittlerweile 225,5 Milliarden Dollar an das US-Finanzministerium überwiesen. In der Finanzkrise von 2008 mussten sie von der US-Regierung gerettet werden und stehen seitdem unter ihrer Kontrolle. Die Steuerzahler haben ihnen mit 187,5 Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen. Im Gegenzug müssen sie ihre gesamten Gewinne an die US-Regierung weiterreichen. Sie können deshalb jedoch keine Kapitalpolster für Krisenzeiten anlegen. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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