Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 09. März 2016
  • Justiz

    Banken unterliegen im Streit um Bonusprogramm

    Im Streit um Steuertricks bei Bonuszahlungen an ihre Mitarbeiter in Großbritannien haben die Deutsche Bank und die Schweizer UBS eine Niederlage einstecken müssen. Der Oberste Gerichtshof Großbritanniens bewertete das Vorgehen der beiden Geldinstitute als illegal. Die Richter stützten damit die Auffassung der britischen Finanzbehörde HMRC, die den beiden Großbanken vorgeworfen hatte, dem Fiskus Steuern in Höhe von umgerechnet 174 Millionen Euro vorenthalten zu haben. Einige Angestellte der beiden Banken hatten Boni in Form von Aktien erhalten, um die Zahlung von Einkommensteuer zu vermeiden. Die britische Finanzbehörde hielt dies für rechtswidrig und bekam nun vom Supreme Court Recht. (AFP)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwnung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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