Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 09. März 2016
  • Geldpolitik

    Bankenverband fürchtet Währungskrieg

    Die deutschen Privatbanken sehen bei einer erneuten Lockerung der Geldpolitik durch die EZB die Gefahr eines Währungskrieges aufziehen. "Am Ende droht ein Abwertungswettlauf, der keine Gewinner haben wird", sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Michael Kemmer. Ein weiteres Öffnen der Geldschleusen könne in zahlreichen Ländern zu Gegenmaßnahmen führen. Er rät den Währungshütern in Frankfurt deshalb zu einer "Politik der ruhigen Hand". Der BdB sieht weitere Gefahren. "Negative Notenbankzinsen können aufgrund des Wettbewerbsdrucks von den Banken kaum an die Kunden weitergegeben werden", sagte Kemmer. "Die Erträge der Finanzinstitute geraten daher massiv unter Druck." (rts)

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  • Freitag, 18. August 2017
  • Unternehmen
    Lenovo schreibt rote Zahlen

    Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat in seinem ersten Geschäftsquartal überraschend Verluste geschrieben, da gestiegene Kosten und ein schwieriges Marktumfeld belasteten. Unter dem Strich stand im Zeitraum April bis Juni ein Minus von 72 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Computerhersteller noch einen Nettogewinn von 173 Millionen Dollar erzielt. Analysten hatten schwarze Zahlen erwartet.

    Der Umsatz im Quartal fiel marginal auf 10,01 Milliarden Dollar. Die Komponenten zum Bau der Computer seien teurer geworden, begründete Lenovo die Entwicklung. (DJ)

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