Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 01. März 2016
  • Banken

    Barclays verkauft Afrika-Geschäft

    Der neue Barclays-Chef Jes Staley treibt den Umbau der britischen Großbank voran. Künftig soll sich das skandalgeschüttelte Institut neben dem Heimatmarkt vor allem noch auf die USA konzentrieren, also eine transatlantische Bank sein. Barclays kündigte an, die 62-prozentige Beteiligung an der Afrika-Tochter in zwei bis drei Jahren abstoßen zu wollen. Damit zieht Staley einen Schlussstrich unter die mehr als ein Jahrhundert alten Geschäftsbeziehungen nach Afrika. Im vergangenen Jahr fiel der bereinigte Vorsteuergewinn der Briten um zwei Prozent auf 5,4 Milliarden Pfund, umgerechnet 6,92 Milliarden Euro. Damit wurden die Analystenerwartungen deutlich verfehlt. Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten drückten im Schlussquartal erneut auf das Ergebnis. An der Londoner Börse brachen die Barclays-Aktien daraufhin ein. (rts)

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