Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. Dezember 2015
  • Unternehmen

    BayWa baut Hafen auf Rügen aus

    Der Handels- und Dienstleistungskonzern BayWa baut gemeinsam mit zwei Partnern den Ostseehafen Mukran bei Sassnitz auf Rügen zu einem Tiefseehafen für den internationalen Agrarhandel aus. Die Investitionssumme für das Gemeinschaftsprojekt mit der Fährhafen Sassnitz GmbH und der VIELA Export GmbH beläuft sich auf insgesamt 15 Millionen Euro, wie die BayWa AG mitteilte. Zeitgleich werde BayWa die Bahnanbindung des Hafens verbessern und die Lagerkapazität in der ersten Phase auf 45.000 Tonnen erhöhen. Das Unternehmen aus München verspricht sich davon zum einen bessere Exportchancen für Getreide aus den Anbauregionen in Deutschland, Polen und Tschechien. Zum anderen soll der Hafen dadurch auch als leistungsstarker Anlaufpunkt für den Import von Futtermitteln und Dünger gestärkt werden. (DJ)

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  • Donnerstag, 27. Juli 2017
  • Unternehmen
    Deutsche Bank vor Einigung um Boni-Rückzahlungen

    Die Deutsche Bank steht einem Insider zufolge kurz vor einer Einigung im Streit mit früheren Top-Managern um Bonusrückzahlungen. Der Aufsichtsrat werde im Lauf des Tages zusammenkommen, um einen Einigungsvorschlag zu beraten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters. Zuvor hatte das "Handelsblatt" von einer bevorstehenden Einigung berichtet. Die Deutsche Bank wollte die Informationen laut Zeitung nicht kommentieren. (rts)

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  • Mittwoch, 26. Juli 2017
  • Unternehmen
    Deutsche Börse enttäuscht

    Die Ruhe an den Finanzmärkten macht der Deutschen Börse zu schaffen. Zwar legte der Frankfurter Börsenbetreiber im zweiten Quartal dank seiner Abwicklungs- und Verwahrtochter Clearstream und gestiegener Handelsvolumina in bestimmten Sparten noch leicht zu. Die Ziele im Gesamtjahr sind nun jedoch schwieriger zu erreichen. Die Geschäftsentwicklung habe insgesamt leicht unter den Erwartungen gelegen, sagte Finanzvorstand Gregor Pottmeyer. Effekte aus dem ersten Halbjahr hätten nicht vollständig ausgeglichen werden können. Nach den politischen Wirren um das Brexit-Referendum und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten war in den vergangenen Monaten relative Ruhe am Finanzmarkt eingekehrt. Das hatte sich bereits in den Geschäftsergebnissen der großen US-Banken niedergeschlagen. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Michelin verdient mehr

    Der Reifenhersteller Michelin hat im ersten Halbjahr von einem soliden Wachstum und höheren Verkaufspreisen profitiert. Umsatz und Gewinn legten in den sechs Monaten zu. Das Wachstum der Absatzmenge verlangsamte sich allerdings im zweiten Quartal, nachdem sich die Kunden in Erwartung höherer Preise im ersten Quartal mit Reifen eingedeckt hatten.
    Das Absatzplus betrug im ersten Halbjahr 4,1 Prozent. Der Umsatz kletterte auf 11,06 von 10,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis blieb stabil bei rund 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um 12 Prozent auf 863 Millionen Euro zu. Der freie Cashflow lag planmäßig bei minus 305 Millionen Euro. Den Ausblick für das laufende Jahr bestätigte die Cie Generale des Etablissements Michelin SCA. 2017 rechnet der Konzern mit einem Absatzplus auf Marktniveau, einem höheren bereinigten operativen Gewinn als im Vorjahr und einem freien Cashflow von mehr als 900 Millionen Euro. Der Aufwärtstrend der Nachfrage aus der Nutzfahrzeugindustrie dürfte sich nach Einschätzung von Michelin fortsetzen. Im Pkw-Bereich dürfte sich das Wachstumstempo etwas verlangsamen. Die höheren Rohstoffkosten, die dieses Jahr mit voraussichtlich 800 Millionen Euro zu Buche schlagen, will der Konzern durch ein flexibles Preismanagement ausgleichen. (DJ)

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