Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 25. September 2014
  • Unternehmen

    BayWa sammelt knapp 400 Millionen Euro ein

    Der Agrarhändler BayWa hat sich knapp 400 Millionen Euro bei Kreditgebern geholt. Das Unternehmen habe ein Schuldscheindarlehen über 383 Millionen Euro mit Laufzeiten zwischen fünf und zehn Jahren platziert, teilten die Münchner mit. Ursprünglich habe das Unternehmen lediglich 120 Millionen Euro auftreiben wollen. Da die Investoren der BayWa das Geld allerdings nachgetragen hätten, sei die Summe aufgestockt worden. Das Orderbuch sei fast achtfach überzeichnet gewesen. Mit dem Geld will der Konzern ein ähnliches Darlehen aus den Jahren 2010 und 2011 ablösen und die kurzfristigen Betriebsmittellinien langfristig absichern. (rts)

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  • Montag, 05. Dezember 2016
  • Luftfahrt
    Lufthansa investiert in Polen

    Die Technik-Sparte der Deutschen Lufthansa will zusammen mit GE Aviation für rund 250 Millionen Euro ein Triebwerkswartungszentrum im südwestpolnischen Legnica errichten. Die Anlage soll ab September 2018 in Betrieb gehen, wie Unternehmensvertreter bekanntgaben. Es sei ein Beweis dafür, dass Polen bereit für neue und technologisch fortgeschrittene Projekte sei, sagte Polens Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Finanzen, Mateusz Morawiecki. In der Anlage sollen nach Unternehmensangaben neueste Flugzeugtriebwerke getestet und gewartet werden. Dadurch entstünden rund 500 neue Arbeitsplätze. (dpa)

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  • Tarifkonflikt
    Vereinigung Cockpit lässt sich mit Entscheidung Zeit

    Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit lässt sich mit der Entscheidung über den nächsten Schritt im Tarifkonflikt mit der Lufthansa noch mehr Zeit. Der Konzern habe noch neue Angaben zum Angebot gemacht, deren Prüfung die gesamte Woche dauern dürfte, sagte ein Cockpit-Sprecher. Unter anderem habe die Lufthansa die Laufzeit der Offerte verändert. Vorige Woche hatte der Konzern ein neues Angebot mit einer Lohnsteigerung von 4,4 Prozent und einer Einmalzahlung vorgelegt und betont, dass daran keine zusätzlichen Sparvorgaben gebunden seien. Die Gewerkschaft fordert für die 5400 Lufthansa-Piloten 3,7 Prozent mehr Geld im Jahr - einschließlich Nachzahlungen für vier Jahre. Cockpit bestreikte die größte deutsche Fluglinie in den vorigen zwei Wochen insgesamt sechs Tage lang. (rts)

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  • Tarifverhandlungen
    Textilarbeiter wollen 4,5 Prozent mehr

    Vor Beginn der neuen Tarifrunde in der westdeutschen Textilindustrie fordert die IG Metall 4,5 Prozent mehr Lohn. Außerdem sollen die Arbeitgeber besseren Konditionen für die Altersteilzeit zustimmen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die erste Verhandlungsrunde ist für diesen Dienstag in Ingolstadt angesetzt. Dabei geht es um die Gehälter von rund 50.000 Arbeitnehmern in den tarifgebundenen Betrieben der Textilindustrie. Insgesamt sind in der Branche laut Gewerkschaft doppelt so viele Menschen beschäftigt - die IG Metall hofft, den Anteil der Tarifbetriebe wieder zu erhöhen. Der jetzige Vertrag läuft noch bis Ende Januar 2017. (dpa)

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  • Konjunktur
    Euro-Einkaufsmanager melden bessere Geschäfte

    Die Geschäfte der Privatwirtschaft im Euro-Raum laufen derzeit spürbar besser als zuletzt. "Die Euro-Zone ist im November mit der höchsten Rate seit Jahresbeginn gewachsen", teilte das IHS-Markit-Institut zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 5000 Firmen mit. Die Neubestellungen legten verstärkt zu, die Auftragsbestände stapelten sich so zügig wie zuletzt im Mai 2011. "Ohne sich großartig um politische Risiken zu kümmern, haben die Unternehmen wohl einfach einen Gang hochgeschaltet", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. "Die Beschäftigung ist mit einer der höchsten Raten seit fünf Jahren gestiegen." Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Industrie und Dienstleister zusammenfasst, stieg um 0,6 auf 53,9 Punkte. Das Barometer signalisiert mit mehr als 50 Zählern weiter Wachstum. Die Daten deuten Williamson zufolge darauf hin, dass das Bruttoinlandsprodukt im Euro-Raum im laufenden vierten Quartal um bis zu 0,4 Prozent zulegt. (rts)

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