Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 23. Februar 2016
  • Unternehmen

    Bayer-Tocher Covestro mit Gewinnsprung

    Die Bayer-Tochter Covestro hat ein erfolgreiches Startjahr an der Börse hingelegt. Unter dem Strich legte der Gewinn des Kunststoffspezialisten 2015 um mehr als ein Viertel auf 343 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stieg um 2,7 Prozent auf knapp 12,1 Milliarden Euro. Dabei machte die Euroschwäche Preisnachlässe im Zuge des Ölpreisverfalls wett. Den Aktionären winkt eine Einstandsdividende von 0,70 Euro je Aktie. Am Finanzmarkt kam das Zahlenwerk gut an. Die Aktien legten vorbörslich um mehr als drei Prozent zu. Der Covestro-Börsengang Anfang Oktober war einer der größten in Deutschland seit dem Boomjahr 2000. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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