Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. September 2014
  • Unternehmen

    Bayer investiert Milliarde in Agrarchemie

    Bayer treibt sein Pflanzenschutzgeschäft in den USA voran. Annähernd eine Milliarde Dollar sollen zwischen 2013 und 2016 in das Agrarchemie-Geschäft fließen, wie Bayer mitteilte. Die langfristige Nachfrage nach verbessertem Saatgut und neuen Pflanzenschutzmitteln steige, erklärte der Chef der Tochter Bayer CropScience, Liam Condon. Zwei Drittel der geplanten Investitionen dienten dazu, die Produktionskapazitäten für Pflanzenschutzmittel auszuweiten. Zudem soll Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. Der Traditionskonzern wolle in den USA schneller als der Markt wachsen. Die Pläne sind Teil des im vergangenen Jahr angekündigten weltweiten Investitionsprogramms der Agrarchemie-Tochter. Es sieht 2013 bis 2016 Gesamtausgaben von rund 2,4 Milliarden Euro vor. (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen