Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 30. Juni 2014
  • Anleihe

    Beate Uhse sammelt Geld ein

    Die Beate Uhse AG hat das Orderbuch für ihre angekündigte Anleihe wegen der hohen Nachfrage vorzeitig geschlossen. Die Emission, deren Titel ab 1. Juli im Entry Standard der Börse Frankfurt gehandelt werden, hat ein Volumen von bis zu 30 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre bei einem Kupon von 7,75 Prozent, teilte der Erotikhändler mit. Die Anleihe wird in Einheiten zu 1000 Euro gestückelt. Mit 650 Mitarbeitern erzielte die Beate Uhse AG 2013 in elf europäischen Ländern einen Umsatz von 142 Millionen Euro. Der Erlös soll zur Finanzierung von Investitionen, des Einkaufs und des weiteren Wachstums, zur Rückführung von Verbindlichkeiten und zu Investitionen in das Markenmarketing verwendet werden. (DJ)

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  • Freitag, 24. Februar 2017
  • Unternehmen
    Aufseher sprechen Audi-Chef Stadler das Vertrauen aus

    Der Aufsichtsrat stärkt Audi-Chef Rupert Stadler angesichts neuer Vorwürfe zu einer Verstrickung in den Abgasskandal bei Volkswagen den Rücken. Die in den vergangenen Tagen von einem gekündigten Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe seien "nicht zutreffend", teilte die Volkswagen-Tochter mit. Der Aufsichtsrat habe die Anschuldigungen durch eine Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hintergrund ist ein Prozess vor dem Arbeitsgericht Heilbronn. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob Audi verpflichtet ist, einen im Zuge der VW-Abgasaffäre freigestellten Manager weiter zu beschäftigen. Berichten zufolge wirft dieser Stadler vor, in die Abgasaffäre verwickelt zu sein. "Die dem Arbeitsgericht in Heilbronn vorgelegten Dokumente sind seit längerer Zeit bekannt und belegen die Vorwürfe nicht", erklärte VW-Chef Matthias Müller, der dem Audi-Aufsichtsrat vorsitzt. "Der Aufsichtsrat spricht Rupert Stadler sein Vertrauen aus." (AFP)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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