Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 30. Juni 2014
  • Anleihe

    Beate Uhse sammelt Geld ein

    Die Beate Uhse AG hat das Orderbuch für ihre angekündigte Anleihe wegen der hohen Nachfrage vorzeitig geschlossen. Die Emission, deren Titel ab 1. Juli im Entry Standard der Börse Frankfurt gehandelt werden, hat ein Volumen von bis zu 30 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre bei einem Kupon von 7,75 Prozent, teilte der Erotikhändler mit. Die Anleihe wird in Einheiten zu 1000 Euro gestückelt. Mit 650 Mitarbeitern erzielte die Beate Uhse AG 2013 in elf europäischen Ländern einen Umsatz von 142 Millionen Euro. Der Erlös soll zur Finanzierung von Investitionen, des Einkaufs und des weiteren Wachstums, zur Rückführung von Verbindlichkeiten und zu Investitionen in das Markenmarketing verwendet werden. (DJ)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Konjunktur
    Französisches Konsumklima hellt sich auf

    Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend besser geworden. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Januar, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. (rts)

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  • Unternehmen
    Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

    Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen. Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Millionen Euro einbringen. Der Allianz-Rivale rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Millionen Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Das einst lukrative Leben-Geschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Snapchat wird immer wertvoller

    Der Messaging-Dienst Snapchat hat seinen Wert deutlich erhöht. Das Start-Up-Unternehmen habe in einer Finanzierungsrunde, die sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt hat, insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar bei verschiedenen Investoren eingesammelt, sagten Insider. Zu den Investoren gehörten Sequoia Capital, Spark Capital, Meritech Capital Partners und Dragoneer Investment. Die Smartphone-App Snapchat ist damit jetzt an die 18 Milliarden Dollar wert. Alle Investoren hätten in der Finanzierungsrunde Stammaktien von Snapchat zum Preis von 30,72 Dollar das Stück gekauft, hieß es. (DJ)

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