Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 25. Februar 2016
  • Kosmetik-Messe

    "Beauty Düsseldorf" prophezeit Wachstum

    Eine neue Studie prognostiziert der Kosmetik- und Fußpflege-Branche in Deutschland zweistellige Wachstumsraten. Die Verbraucher würden demnach für professionelle Kosmetik und Fußpflege künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen als bisher. Um 25 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro sei der Branchenumsatz in den vergangenen fünf Jahren gewachsen, teilte die Messe Düsseldorf vor Beginn der Fachmesse "Beauty Düsseldorf" mit. Die Zahl der Beschäftigten sei im gleichen Zeitraum um 15.000 auf 105.000 gestiegen. Das zweistellige Wachstum gehe auf neue Anbieter und Dienstleistungen sowie höhere Preise zurück. "Es ist online nicht ersetzbar", sagte der Direktor der Fachmesse, Helmut Winkler. Die "Beauty Düsseldorf" beginnt am 4. März und dauert zwei Tage. Die Messe erwartet rund 1500 Aussteller und über 50.000 Fachbesucher. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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