Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. Februar 2016
  • Personalie

    Bekommt Deutschland den Spitzenposten?

    Deutschland soll eine Spitzenposition in der neuen Asiatischen Infrastruktur Investitionsbank (AIIB) übernehmen. Der bisherige deutsche Weltbankvertreter Joachim von Amsberg werde voraussichtlich den Posten des geschäftsführenden Vizepräsidenten übernehmen, hieß es am Morgen aus informierten Kreisen. Damit würde sich Deutschland gegen Großbritannien durchsetzen, das einen vergleichsweise unerfahrenen Ex-Politiker nominiert hatte und jetzt nur den Vizepräsidenten für Kommunikation stellen soll. Die genaue Besetzung der Führungsmannschaft soll eigentlich erst an diesem Dienstag verkündet werden. Deutschland ist viertgrößter Geldgeber der Entwicklungsbank. (dpa)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Personalie
    BMW-Finanzchef Eichiner übergibt an Nachfolger

    BMW bekommt einen neuen Finanzchef. Vorstand Friedrich Eichiner, der das Ressort seit neun Jahren leitet, geht im Januar in den Ruhestand und übergibt sein Amt an Nicolas Peter. Der 54-jährige Jurist Peter hat in den vergangenen fünf Jahren den Vertrieb in Europa geführt, wo BMW die Hälfte seiner Autos verkauft. Davor war er Leiter des Konzerncontrollings. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sagte nach Berufung Peters: "Er ist seit 25 Jahren Teil der BMW Group und hat das Unternehmen in all seinen Facetten kennengelernt." Er dankte dem 61-jährigen Eichiner "für drei Jahrzehnte mit vollem und erfolgreichem Einsatz für die BMW Group. Sein Nachfolger Nicolas Peter fing 1991 bei BMW an. 1999 wurde er Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung von BMW France, leitete ab 2002 den Vertrieb in Schweden und ab 2005 die Vertriebssteuerung, Prozessentwicklung und IT, bevor er 2007 die Leitung des Konzerncontrollings übernahm. Seit Oktober 2011 ist er Vetriebschef für Europa. (dpa)

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  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

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