Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. Februar 2016
  • Personalie

    Bekommt Deutschland den Spitzenposten?

    Deutschland soll eine Spitzenposition in der neuen Asiatischen Infrastruktur Investitionsbank (AIIB) übernehmen. Der bisherige deutsche Weltbankvertreter Joachim von Amsberg werde voraussichtlich den Posten des geschäftsführenden Vizepräsidenten übernehmen, hieß es am Morgen aus informierten Kreisen. Damit würde sich Deutschland gegen Großbritannien durchsetzen, das einen vergleichsweise unerfahrenen Ex-Politiker nominiert hatte und jetzt nur den Vizepräsidenten für Kommunikation stellen soll. Die genaue Besetzung der Führungsmannschaft soll eigentlich erst an diesem Dienstag verkündet werden. Deutschland ist viertgrößter Geldgeber der Entwicklungsbank. (dpa)

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  • Dienstag, 28. März 2017
  • Konjunktur
    Ifo: Stimmung unter Dienstleistern trübt sich erneut ein

    Die Stimmung unter den deutschen Dienstleistern hat sich im März den dritten Monat in Folge verschlechtert. Das Barometer für das Geschäftsklima sank um 0,5 auf 108,1 Punkte und damit auf den niedrigsten Wert seit einem Jahr, wie das Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter 2500 Unternehmen mitteilte. Die Unternehmen zeigten sich mit ihrer aktuellen Lage zwar zufriedener, blicken aber mit weniger Optimismus auf die kommenden sechs Monate. "Immer weniger Dienstleister gehen davon aus, dass sich ihre sehr gute Lage noch weiter verbessert", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Dies gilt insbesondere für Architekten- und Ingenieurbüros." Die Stimmung der Manager in Industrie, Baubranche und Handel ist dagegen derzeit so gut wie seit fast sechs Jahren nicht mehr. (rts)

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  • Unternehmen
    American Airlines steigt bei China Southern ein

    American Airlines steigt mit 1,5 Milliarden Hongkong-Dollars, umgerechnet 184 Millionen Euro, bei der chinesischen Fluggesellschaft China Southern ein. Das US-Unternehmen übernimmt dafür 2,76 Prozent der Anteile an der größten staatlichen chinesischen Airline, wie China Southern an der Hongkonger Börse mitteilte. Beide Unternehmen vereinbarten auch eine enge Kooperation unter anderem im Verkauf, der Nutzung von Flughäfen und im Code-Sharing bei Flügen. Der Einstieg muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Nach den Erwartungen der Lufttransportorganisation IATA dürfte der Flugverkehr in China voraussichtlich in den nächsten sieben Jahren die USA als größter Luftverkehrsmarkt überholen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Uber testet selbstfahrende Autos wieder auf der Straße

    Uber bringt nach einer kurzen Pause wegen eines Unfalls seine selbstfahrenden Autos wieder auf die Straße. Der Fahrdienst-Vermittler kündigte am Montag an, dass die Tests im Bundesstaat Arizona und der Stadt Pittsburgh fortgesetzt werden. Uber hatte seine Fahrten mit selbstfahrenden Autos Ende vergangener Woche gestoppt, nachdem eines der Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt war. Nach Angaben der Behörden war an dem Zusammenstoß nicht der Wagen des Fahrdienst-Vermittlers schuld, sondern der Fahrer des anderen Autos, der die Vorfahrt genommen habe. Niemand sei ernsthaft verletzt worden. Auf Fotos war zu sehen, wie ein umgebauter Volvo-SUV mit Ubers Roboterwagen-Sensoren auf dem Dach auf der Seite lag. (dpa)

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  • Unternehmen
    Bericht: Amazon braucht länger für automatisierten Laden

    Die Eröffnung von Amazons Supermarkt der Zukunft, der ohne Kassierer auskommen soll, verzögert sich laut einem Zeitungsbericht wegen Problemen mit der Technologie. Das Geschäft in der Amazon-Heimatstadt Seattle soll mit Hilfe von Kameras und Sensoren selbst erkennen, welche Waren die Kunden mitnehmen, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Doch im Moment funktioniere das nur mit bis zu 20 Leuten im Geschäft oder wenn sich die Menschen langsam bewegen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Die ursprünglich für Ende des Monats geplante Eröffnung verzögere sich deshalb um unbestimmte Zeit. Amazon hatte beim Start erster Tests mit Mitarbeitern im Dezember lediglich angekündigt, dass der Laden Anfang 2017 öffnen solle. Auch der Finanzdienst Bloomberg berichtete bereits, dass die Technologie schwächele, wenn viele Leute in dem Geschäft seien. (dpa)

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