Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. Februar 2016
  • Automesse

    Bericht: Leipziger AMI findet nicht statt

    Die Messe Auto Mobil International (AMI) in Leipzig fällt einem Medienbericht zufolge wegen mangelnder Teilnahme der Hersteller in diesem Jahr aus. Erst am vergangenen Freitag hätten namhafte asiatische Autobauer wie Toyota, Nissan, Mazda und Subaru abgesagt, berichtete die "Bild"-Zeitung. Zuvor seien bereits Mercedes, Opel, Ford, Fiat und Jaguar abgesprungen. Den letzten Anstoß gab offenbar Volkswagen, die Wolfsburger erwägen ebenfalls eine Absage. "Wir diskutieren darüber", sagte ein Insider. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Weder VW noch die Veranstalter der Messe wollten sich äußern. Eine Sprecherin der Messegesellschaft in Leipzig verwies auf eine am Nachmittag geplante Pressekonferenz. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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  • Montag, 26. Juni 2017
  • Unternehmen
    BMW investiert mehr als halbe Milliarde Dollar in US-Werk

    Inmitten des schwelenden Streits mit US-Präsident Donald Trump um Auto-Arbeitsplätze in den USA hat BMW neue Investitionen in sein großes US-Werk angekündigt. "In den Jahren 2018 bis 2021 werden wir weitere 600 Millionen US-Dollar in die Fertigungsstrukturen für künftige Generationen der BMW-X-Modellreihe investieren", sagte Vorstandschef Harald Krüger. "Bis 2021 werden wir weitere 1000 Arbeitsplätze schaffen", kündigte Krüger an. Derzeit arbeiten in der Fabrik rund 9000 Beschäftigte. Der seit Januar amtierende neue US-Präsident hat sich bei seinen Ankündigungen, Industriejobs ins Land zurück zu holen, insbesondere auf die Autoindustrie eingeschossen. Neben den US-Autoriesen General Motors (GM), Ford und Fiat Chrysler hat er dabei auch die deutschen Autobauer BMW und Daimler ins Visier genommen. Trumps Ansicht nach bauen die Autohersteller zu viele Fahrzeuge billig im Nachbarland Mexiko, um sie dann in den USA zu verkaufen. Das koste Arbeitsplätze in der Branche in den USA, so Trump. BMW zieht derzeit ein Werk im mexikanischen San Luis Potosi hoch, in dem ab 2019 die 3er-Modellserie gebaut werden soll. Spartanburg ist der weltweit größte Produktionsstandort von BMW. (dpa)

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  • Unternehmen
    Bafin stimmt Metro-Aufspaltung zu

    Die Metro hat nach eigenen Angaben von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) grünes Licht für den Börsenzulassungsprospekt des neuen Lebensmittelhändlers bekommen. Die Behörde habe diesen gebilligt, teilte das Unternehmen mit. Bis Mitte Juli sollen die Aktien der neuen Metro an der Börse notiert werden. Die Aufteilung der bisherigen alten Metro Group in die neue Metro AG und die künftige Ceconomy AG um den Elektronikhändler Media-Saturn solle bis Mitte Juli in das Handelsregister eingetragen werden. Jeder Aktionär der bisherigen Metro erhalte am ersten Handelstag zusätzlich zur zukünftigen Ceconomy-Aktie eine Aktie der neuen Metro AG. (rts)

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  • IPO
    Jost-Werke nimmt neuen Anlauf an die Börse

    Der Lkw-Zulieferer Jost-Werke drängt noch vor der Sommerpause an die Frankfurter Börse. Der Hersteller von Lkw-Anhängerkupplungen und Stützwinden aus dem hessischen Neu-Isenburg machte nun seine Börsenpläne offiziell. Jost will mit dem Börsengang 130 Millionen Euro einnehmen, mit denen vor allem Schulden abgebaut werden sollen, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem trennt sich der Finanzinvestor Cinven, dem Jost seit 2008 gehört, von einem Teil seines Anteilspakets von 64 Prozent. Das Unternehmen werde bei der Emission mit rund 700 Millionen Euro einschließlich 260 Millionen Euro Schulden bewertet, sagten Insider. Von der Ankündigung bis zur Erstnotiz vergehen in der Regel rund vier Wochen. Bei Jost-Werke könnte es auch schneller gehen. Das Unternehmen bietet seine Papiere nur institutionellen Investoren in Form einer Privatplatzierung an und verzichtet auf ein öffentliches Angebot an Privatanleger. Jost muss daher vorab keinen Börsenprospekt veröffentlichen. (rts)

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  • IPO
    Vapiano-Aktie für 23 Euro

    Die Restaurantkette Vapiano gibt ihre Aktien beim geplanten Börsengang Finanzkreisen zufolge zu je 23 Euro aus. Das sei den Investoren mitgeteilt worden, sagten Insider. Das Bonner Unternehmen hatte die Papiere zu 21 bis 27 Euro angeboten. Das Volumen der Emission liegt damit bei bis zu 184 Millionen Euro, 85 Millionen davon gehen an Vapiano selbst. Die Zeichnungsfrist läuft am Montag aus, die Erstnotiz ist für Dienstag geplant. Begleitet wird der Börsengang von den Investmentbanken Barclays, Berenberg und Jefferies. (rts)

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