Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Wirtschaftsbericht

    Berlin kalkuliert 2016 mit Ölpreis von 34 Dollar

    Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem deutlich geringeren Ölpreis. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent dürfte mit durchschnittlich rund 34 Dollar "um reichlich ein Drittel unter dem Wert des Vorjahres" liegen, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung.

    Derzeit kostet das Fass am Weltmarkt knapp 31 Dollar. Vom niedrigen Ölpreis werden die deutschen Unternehmen laut Bundesregierung stark profitieren: "Die Gewinne werden dieses Jahr auch infolge sinkender Ölpreise merklich steigen." Auch die Verbraucher würden durch billigeres Tanken und Heizen entlastet. (rts)

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  • Samstag, 30. Juli 2016
  • Autoindustrie
    Bislang knapp über 1500 Anträge auf Elektroauto-Kaufprämie

    Rund einen Monat nach dem Start der Kaufprämie für Elektroautos sind bei der zuständigen Behörde knapp über 1500 Anträge eingegangen. Wie der "Tagesspiegel" vorab berichtet, erreichten das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) bis zum 29. Juli 1523 Anträge für 84 förderfähige Modelle. Rund zwei Drittel davon hätten sich auf reine Elektrofahrzeuge bezogen, ein Drittel auf Hybride. Verbraucher können seit dem 2. Juli die Kaufprämien beantragen. Die Förderung gilt rückwirkend für E-Autos, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für reine Elektrofahrzeuge mit Batterie gibt es 4000 Euro "Umweltbonus", wie die Prämien heißen - davon je 2000 Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller. Bei Hybridautos, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro (1500 Euro Staat/1500 Euro Hersteller). (dpa)

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  • Unternehmen
    Tesla-Chef will Batteriefabriken auch in Europa und China bauen

    Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla, Elon Musk, will in der Zukunft riesige Batteriefabriken in Europa, China und anderen Teilen Asiens bauen. Auch Autos sollten unter einem Dach mit den Batterien produziert werden, sagte Musk in der Nacht zum Samstag bei der "Einweihungsfeier" für die erste "Gigafactory" in der Wüste in Nevada. "Auf der einen Seite kommt Rohmaterial rein, auf der anderen Seite kommen fertige Autos raus." Die Tesla-Fabriken seien gedacht wie eine "Maschine, die Maschinen baut". Tesla baut die große Batteriefabrik seit rund zwei Jahren und sie sei "zu 14 Prozent fertig", sagte Musk. Kommendes Jahr sollen die ersten Batterien das Werk verlassen. (dpa)

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