Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Wirtschaftsbericht

    Berlin kalkuliert 2016 mit Ölpreis von 34 Dollar

    Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr mit einem deutlich geringeren Ölpreis. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent dürfte mit durchschnittlich rund 34 Dollar "um reichlich ein Drittel unter dem Wert des Vorjahres" liegen, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung.

    Derzeit kostet das Fass am Weltmarkt knapp 31 Dollar. Vom niedrigen Ölpreis werden die deutschen Unternehmen laut Bundesregierung stark profitieren: "Die Gewinne werden dieses Jahr auch infolge sinkender Ölpreise merklich steigen." Auch die Verbraucher würden durch billigeres Tanken und Heizen entlastet. (rts)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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