Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 15. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Bertrandt erntet Früchte der Investitionen

    Der Autozulieferer Bertrandt ist im ersten Geschäftsquartal dank kräftiger Investitionen deutlich gewachsen. Der Umsatz im Zeitraum Oktober bis Dezember kletterte um 11 Prozent auf 243,2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis wuchs um 12,1 Prozent auf 24,1 Millionen Euro. Nach Steuern verblieben 16,5 Millionen Euro, ein Plus von 13 Prozent. Der Engineering-Dienstleister investierte im Quartal 27,5 Millionen Euro in seine Infrastruktur, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Um die aktuellen Markt-Trends zu bedienen, hatte Bertrandt in den letzten drei Jahren bereits über 186 Millionen Euro investiert, zum Beispiel in ein Batterietestzentrum für Erprobungen im Bereich umweltfreundliche Mobilität oder das neu errichtete Testzentrum in Mönsheim und die Akustikzentren in Ingolstadt und Sassenburg. (DJ)

    +
  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

    +
  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen