Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 17. Februar 2016
  • Übernahmen

    Bieterschlacht um Aciano

    In Australien bahnt sich Insidern zufolge eine milliardenschwere Bieterschlacht um den Frachtkonzern Asciano an. Der kanadische Vermögensverwalter Brookfield Asset Management plane gemeinsam mit dem Staatsfonds des Emirats Katar einen neuen Übernahmeanlauf, heißt es aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen. Umgerechnet wollten die beiden Großinvestoren 5,75 Milliarden Euro für den australischen Logistikspezialisten auf den Tisch legen. Die Offerte werde womöglich bereits am Donnerstag vorgestellt. Asciano hatte am Dienstag Brookfields ursprüngliches Gebot in Höhe von etwa 5,6 Milliarden Euro zugunsten einer gemeinsamen Offerte des australischen Rivalen Qube Holdings und der China Investment Corp abgelehnt. Die beiden Investoren bieten 5,72 Milliarden Euro. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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