Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 17. Februar 2016
  • Übernahmen

    Bieterschlacht um Aciano

    In Australien bahnt sich Insidern zufolge eine milliardenschwere Bieterschlacht um den Frachtkonzern Asciano an. Der kanadische Vermögensverwalter Brookfield Asset Management plane gemeinsam mit dem Staatsfonds des Emirats Katar einen neuen Übernahmeanlauf, heißt es aus dem Umfeld der beteiligten Unternehmen. Umgerechnet wollten die beiden Großinvestoren 5,75 Milliarden Euro für den australischen Logistikspezialisten auf den Tisch legen. Die Offerte werde womöglich bereits am Donnerstag vorgestellt. Asciano hatte am Dienstag Brookfields ursprüngliches Gebot in Höhe von etwa 5,6 Milliarden Euro zugunsten einer gemeinsamen Offerte des australischen Rivalen Qube Holdings und der China Investment Corp abgelehnt. Die beiden Investoren bieten 5,72 Milliarden Euro. (rts)

    +
  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

    +
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen