Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 05. November 2015
  • Quartalszahlen

    Billige Energie hilft HeidelCement

    Der Baustoffkonzern Heidelbergcement hat im dritten Quartal vor allem dank geringerer Energiekosten mehr verdient als ein Jahr zuvor. Zudem liefen die Geschäfte in den USA, West- und Nordeuropa sowie Afrika deutlich besser. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 520 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern in Heidelberg mitteilte. Das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Rechnet man allerdings die positiven Währungseffekte aufgrund der Euro-Schwäche heraus, dann wären die Erlöse um zwei Prozent geschrumpft. Die Heidelberger bestätigten ihre Ziele für 2015. Demnach peilt der Baustoffkonzern deutliche Zuwächse beim operativen Ergebnis und bereinigten Gewinn an. (dpa)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Personalie
    Deutsche Post benennt neuen Arbeitsdirektor

    Der 40-jährige Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ogilvie wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Post. Das habe der Aufsichtsrat des Logistikkonzerns entschieden, teilte das Unternehmen mit. Ogilvie übernimmt die Aufgaben von Melanie Kreis, die sich künftig auf ihre Rolle als Finanzvorstand des Konzerns konzentrieren soll. Ogilvie ist seit mehr als 15 Jahren bei der Deutschen Post. Seit Januar 2016 ist er als "Executive Vice President Corporate Development" für die Konzernstrategie zuständig. Seinen neuen Job soll Ogilvie zum 1. September antreten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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