Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 05. November 2015
  • Quartalszahlen

    Billige Energie hilft HeidelCement

    Der Baustoffkonzern Heidelbergcement hat im dritten Quartal vor allem dank geringerer Energiekosten mehr verdient als ein Jahr zuvor. Zudem liefen die Geschäfte in den USA, West- und Nordeuropa sowie Afrika deutlich besser. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 520 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern in Heidelberg mitteilte. Das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Rechnet man allerdings die positiven Währungseffekte aufgrund der Euro-Schwäche heraus, dann wären die Erlöse um zwei Prozent geschrumpft. Die Heidelberger bestätigten ihre Ziele für 2015. Demnach peilt der Baustoffkonzern deutliche Zuwächse beim operativen Ergebnis und bereinigten Gewinn an. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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