Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Januar 2016
  • Unternehmen

    Blackrock profitiert von Kapitalzuflüssen

    Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat im vierten Quartal dank höherer Kapitalzuflüsse mehr verdient. Die langfristigen Nettokapitalzuflüsse betrugen im vierten Quartal 54 Milliarden Dollar, im Gesamtjahr 152 Milliarden Dollar. Die höchsten Zuflüsse kamen aus Asien. Kunden aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika zogen dagegen 1,7 Milliarden Dollar ab. Das verwaltete Vermögen betrug im vierten Quartal 4,65 Billionen Dollar, etwas höher als im Vorjahr und 3 Prozent mehr als im dritten Quartal. CEO Laurence Fink machte für die höheren Zuflüsse unter anderem die globale wirtschaftliche Unsicherheit und die starken Schwankungen an den Märkten verantwortlich. Das New Yorker Unternehmen erzielte einen Gewinn von 861 Millionen US-Dollar nach 813 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg auf 5,11 Dollar von 4,77 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte verdiente Blackrock 4,75 Dollar nach 4,82 Dollar zuvor. Der Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 4,80 Dollar und einem Umsatz von 2,84 Milliarden Dollar gerechnet. (DJ)

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  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

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  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

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  • Fusionen
    Linde könnte nach London ziehen

    Bei der Fusion des Gaseherstellers Linde mit dem US-Rivalen Praxair, über die gerade verhandelt wird, könnte der Hauptsitz verlagert werden. Im Gespräch ist London. Die Regierung des Freistaats ist alarmiert: "Linde ist mit Bayern gut gefahren, auch ein möglicher neuer Konzern wird von unseren Standortvorteilen profitieren können", sagte Wirtschaftsministerin Aigner. Die Rahmenbedingungen seien gut, es gebe eine "glänzende Infrastruktur und hochqualifizierte Fachkräfte". Noch ist nichts beschlossen. (rts)

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