Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 15. Januar 2016
  • Unternehmen

    Blackrock profitiert von Kapitalzuflüssen

    Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat im vierten Quartal dank höherer Kapitalzuflüsse mehr verdient. Die langfristigen Nettokapitalzuflüsse betrugen im vierten Quartal 54 Milliarden Dollar, im Gesamtjahr 152 Milliarden Dollar. Die höchsten Zuflüsse kamen aus Asien. Kunden aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika zogen dagegen 1,7 Milliarden Dollar ab. Das verwaltete Vermögen betrug im vierten Quartal 4,65 Billionen Dollar, etwas höher als im Vorjahr und 3 Prozent mehr als im dritten Quartal. CEO Laurence Fink machte für die höheren Zuflüsse unter anderem die globale wirtschaftliche Unsicherheit und die starken Schwankungen an den Märkten verantwortlich. Das New Yorker Unternehmen erzielte einen Gewinn von 861 Millionen US-Dollar nach 813 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie stieg auf 5,11 Dollar von 4,77 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte verdiente Blackrock 4,75 Dollar nach 4,82 Dollar zuvor. Der Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf 2,86 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 4,80 Dollar und einem Umsatz von 2,84 Milliarden Dollar gerechnet. (DJ)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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