Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Dezember 2015
  • Luftfahrt

    Boeing: Milliardenauftrag aus China

    China Southern Airlines und ihre Mehrheitsbeteiligung Xiamen Airlines haben eine milliardenschwere Bestellung beim US-Flugzeughersteller Boeing platziert. Insgesamt wollen die beiden Fluggesellschaften zu einem Listenpreis von 10,1 Milliarden US-Dollar 110 Flugzeuge kaufen. Die chinesischen Fluglinien wollen ihre Kapazitäten angesichts einer robusten heimischen Nachfrage kräftig ausbauen. China Southern Air will 30 Boeing 737NG und 50 Boeing 737 MAX kaufen. Allerdings erhalten Fluggesellschaften in der Regel starke Preisnachlässe auf größere Bestellungen. Die Maschinen sollen von 2017 bis 2021 ausgeliefert werden. Die Tochter Xiamen Airlines orderte 30 Boeing 737 MAX. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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