Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 13. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Boeing erhält Großauftrag aus Indonesien

    Die indonesische Fluggesellschaft Garuda hat 50 Maschinen des Typs 737-MAX beim Flugzeughersteller Boeing bestellt. Nach Listenpreis hat der Auftrag einen Wert von 4,9 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern mitteilte. Üblich sind allerdings Rabatte von bis zu 30 Prozent auf den Listenpreis. Der Auftrag enthält die Umwandlung einer älteren Order für vier Jets des Typs 737-800 in die Bestellung des moderneren Flugzeugs. Das neue Boeing-Modell mit dem Zusatz "MAX" ist derzeit noch in der Entwicklung und soll spritsparsamer fliegen als der Vorgänger. Die Kunden sollen das Flugzeug ab 2017 fliegen können. (DJ)

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  • Freitag, 24. Februar 2017
  • Unternehmen
    Aufseher sprechen Audi-Chef Stadler das Vertrauen aus

    Der Aufsichtsrat stärkt Audi-Chef Rupert Stadler angesichts neuer Vorwürfe zu einer Verstrickung in den Abgasskandal bei Volkswagen den Rücken. Die in den vergangenen Tagen von einem gekündigten Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe seien "nicht zutreffend", teilte die Volkswagen-Tochter mit. Der Aufsichtsrat habe die Anschuldigungen durch eine Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hintergrund ist ein Prozess vor dem Arbeitsgericht Heilbronn. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob Audi verpflichtet ist, einen im Zuge der VW-Abgasaffäre freigestellten Manager weiter zu beschäftigen. Berichten zufolge wirft dieser Stadler vor, in die Abgasaffäre verwickelt zu sein. "Die dem Arbeitsgericht in Heilbronn vorgelegten Dokumente sind seit längerer Zeit bekannt und belegen die Vorwürfe nicht", erklärte VW-Chef Matthias Müller, der dem Audi-Aufsichtsrat vorsitzt. "Der Aufsichtsrat spricht Rupert Stadler sein Vertrauen aus." (AFP)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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