Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. März 2016
  • Stellenabbau

    Bombardier-Mitarbeiter protestieren

    Aus Protest gegen den angekündigten Stellenabbau beim Zughersteller Bombardier haben sich Tausende Mitarbeiter an einem bundesweiten Aktionstag beteiligt. Allein vor den sächsischen Werken in Görlitz und Bautzen versammelten sich rund 1800 Beschäftigte. "Wir kämpfen um unsere Arbeitsplätze. Bis heute gibt es seitens der Konzernleitung einen nicht nachvollziehbaren Zick-Zack-Kurs, der ideen- und innovationslos erscheint", sagte Jan Otto von der IG Metall Ostsachsen. Bombardier will 1430 seiner 10.500 Arbeitsplätze in Deutschland streichen - davon rund 1200 an seinen drei größten Standorten im Osten. Die IG Metall kündigte an, dem kanadischen Unternehmen ein Gegenkonzept zum angekündigten Stellenabbau vorzulegen. (dpa)

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  • Donnerstag, 27. April 2017
  • Unternehmen
    Linde-Arbeiter protestieren gegen Fusion

    Linde-Beschäftigte haben an mehreren deutschen Standorten gegen die geplante Fusion mit dem US-Gasekonzern Praxair protestiert. Sie fürchten den Verlust Tausender Arbeitsplätze und der Mitbestimmung. Bei einer Kundgebung vor der Linde-Konzernzentrale in München kritisierte der bayerische IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler den Linde-Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Reitzle: "Wenn Herr Reitzle die Fusion mit seiner doppelten Stimme im Aufsichtsrat durchpeitschen will, ist das ein Vorgang, der seinesgleichen sucht. Es kann keine Fusion gegen den Willen der Beschäftigten geben." Reitzle will die Fusion möglichst noch vor der Hauptversammlung am 10. Mai über die Bühne bringen. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Airbus sieht sich auf Kurs

    Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat nach dem ersten Quartal seine Jahresprognose bestätigt. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 13 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um 52 Prozent auf 608 Millionen Euro. Der Gewinnsprung geht vor allem auf den Sondereffekt aus dem Verkauf der Rüstungselektroniksparte zurück. "Wie erwartet fiel der Auftragseingang im ersten Quartal gering aus. Doch unser gut gefülltes Auftragsbuch mit mehr als 6700 Bestellungen für Zivilflugzeuge unterstützt den weiteren Produktionshochlauf", sagte Unternehmenschef Tom Enders. Beim bereinigten Ebit, der von Analysten beobachteten operativen Gewinnzahl, verbuchte Airbus allerdings einen Rückgang um gut die Hälfte. Vor möglichen weiteren Problemen wegen des Militärtransporters A400M warnte Airbus bereits am Mittwoch. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    BASF geht mit Schwung ins Jahr

    Die anhaltende Erholung im Öl- und Gasgeschäft sowie ein starkes Basischemiegeschäft haben BASF zum Jahresstart Schwung gegeben. Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte im ersten Quartal um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, wie der Ludwigshafener Chemiekonzern mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 2,31 Milliarden etwas weniger erwartet. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 19 Prozent auf 16,9 Milliarden. Vorstandschef Kurt Bock bekräftigte die Jahresziele: BASF erwartet ein deutliches Umsatzplus. Der bereinigte Betriebsgewinn soll leicht zulegen, worunter der Vorstand einen Anstieg um bis zu zehn Prozent versteht. Bock konkretisierte nun, dass der Zuwachs im oberen Rahmen von bis zu zehn Prozent liegen wird. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Beiersdorf legt kräftig zu

    Der Kosmetikhersteller Beiersdorf ist mit einem kräftigen Umsatzplus ins Jahr gestartet. Die Erlöse legten im ersten Quartal organisch um 4,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Damit übertraf der Dax-Konzern die Erwartungen von Analysten. Die Prognose für das Kosmetikgeschäft bestätigte der Konzern mit Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie. Demnach soll der Umsatz der Sparte Consumer im laufenden Jahr um drei bis vier Prozent steigen. Für die Tochter Tesa erhöhte das Management die Erwartungen: Sie soll den Umsatz nun um vier bis fünf Prozent steigern und plant nun eine Rendite auf Vorjahreshöhe. Der Konzern peilt unverändert ein Umsatzplus zwischen drei und vier Prozent sowie eine etwas höhere operative Rendite an (Vorjahr 15,0 Prozent). (rts)

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