Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • IPO

    Brain-Aktien für 9 bis 12 Euro

    Das Biotechunternehmen Brain hat die Preisspanne für seinen Börsengang festgelegt. Die Aktien werden für 9,00 bis 12,00 Euro angeboten. Gezeichnet werden können die Aktien bis zum 3. Februar. Stattfinden soll der erste Börsengang dieses Jahres am 9. Februar im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Angebot umfasst 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 525.000 Aktien aus einer möglichen Mehrzuteilung. Diese stellt der langjährige Hauptgesellschafter MP Beteiligungs-GmbH zur Verfügung. Die Platzierung aller Aktien einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 24,5 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens entsprechen. Auch Privatanleger sollen bei dem Börsengang zum Zuge kommen können. Für sie ist ein Zeichnungskontingent von 10 Prozent der angebotenen Aktien vorgesehen. Das Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 36,2 bis 48,3 Millionen Euro betragen. Den Erlös will das Unternehmen im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte (Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe) verwenden. Ein gewisser Teil der Erlöse könnte auch für weitere Akquisitionen genutzt werden. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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