Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • IPO

    Brain-Aktien für 9 bis 12 Euro

    Das Biotechunternehmen Brain hat die Preisspanne für seinen Börsengang festgelegt. Die Aktien werden für 9,00 bis 12,00 Euro angeboten. Gezeichnet werden können die Aktien bis zum 3. Februar. Stattfinden soll der erste Börsengang dieses Jahres am 9. Februar im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Angebot umfasst 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 525.000 Aktien aus einer möglichen Mehrzuteilung. Diese stellt der langjährige Hauptgesellschafter MP Beteiligungs-GmbH zur Verfügung. Die Platzierung aller Aktien einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 24,5 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens entsprechen. Auch Privatanleger sollen bei dem Börsengang zum Zuge kommen können. Für sie ist ein Zeichnungskontingent von 10 Prozent der angebotenen Aktien vorgesehen. Das Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 36,2 bis 48,3 Millionen Euro betragen. Den Erlös will das Unternehmen im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte (Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe) verwenden. Ein gewisser Teil der Erlöse könnte auch für weitere Akquisitionen genutzt werden. (DJ)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Personalie
    Deutsche Post benennt neuen Arbeitsdirektor

    Der 40-jährige Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Ogilvie wird neuer Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Post. Das habe der Aufsichtsrat des Logistikkonzerns entschieden, teilte das Unternehmen mit. Ogilvie übernimmt die Aufgaben von Melanie Kreis, die sich künftig auf ihre Rolle als Finanzvorstand des Konzerns konzentrieren soll. Ogilvie ist seit mehr als 15 Jahren bei der Deutschen Post. Seit Januar 2016 ist er als "Executive Vice President Corporate Development" für die Konzernstrategie zuständig. Seinen neuen Job soll Ogilvie zum 1. September antreten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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