Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • IPO

    Brain-Aktien für 9 bis 12 Euro

    Das Biotechunternehmen Brain hat die Preisspanne für seinen Börsengang festgelegt. Die Aktien werden für 9,00 bis 12,00 Euro angeboten. Gezeichnet werden können die Aktien bis zum 3. Februar. Stattfinden soll der erste Börsengang dieses Jahres am 9. Februar im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Angebot umfasst 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 525.000 Aktien aus einer möglichen Mehrzuteilung. Diese stellt der langjährige Hauptgesellschafter MP Beteiligungs-GmbH zur Verfügung. Die Platzierung aller Aktien einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 24,5 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens entsprechen. Auch Privatanleger sollen bei dem Börsengang zum Zuge kommen können. Für sie ist ein Zeichnungskontingent von 10 Prozent der angebotenen Aktien vorgesehen. Das Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 36,2 bis 48,3 Millionen Euro betragen. Den Erlös will das Unternehmen im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte (Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe) verwenden. Ein gewisser Teil der Erlöse könnte auch für weitere Akquisitionen genutzt werden. (DJ)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitsagenturen rechnen weiter mit Jobaufschwung

    Jobvermittler sehen vorerst keinen Hinweis auf ein Ende des Jobaufschwungs. Mindestens bis zum Frühsommer rechnen sie saisonbereinigt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktbarometer für Februar berichtete. Zugleich werde die Zahl der Jobs in den kommenden drei Monaten erneut zunehmen. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, das Barometer fußt auf einer Umfrage unter den 156 Arbeitsagenturen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Evonik bekommt neuen Vorstandschef

    Beim Essener Chemiekonzern Evonik kommt es zum Führungswechsel. Vorstandschef Klaus Engel soll mit Ablauf der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 aus dem Amt scheiden, teilte Evonik mit. Nachfolger soll der stellvertretende Vorstandschef Christian Kullmann werden. Der vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats vorgeschlagene Vorstandsumbau muss noch vom gesamten Kontrollgremium abgesegnet werden, voraussichtlich wird der Aufsichtsrat am 1. März darüber entscheiden. Der frühere Kommunikationschef Kullmann war 2014 in den Vorstand des Essener Spezialchemiekonzerns aufgerückt, seit Mai 2016 ist er stellvertretender Vorstandschef. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone hellt sich auf

    Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im Februar etwas aufgehellt. Das Barometer legte leicht um 0,1 auf 108,0 Punkte zu, wie die EU-Kommission mitteilte. Ökonomen hatten damit gerechnet. In der Industrie, bei den Dienstleistern und am Bau besserte sich die Stimmung. Bei den Verbrauchern und auch im Einzelhandel verschlechterte sie sich hingegen. Das ebenfalls ermittelte Barometer für das Geschäftsklima stieg um 0,06 auf plus 0,82 Zähler zum Vormonat. Die EU-Kommission sieht alle EU-Staaten auf Wachstumskurs - trotz wirtschaftlicher Abschottungstendenzen in den USA und den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien. (rts)

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  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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