Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • IPO

    Brain-Aktien für 9 bis 12 Euro

    Das Biotechunternehmen Brain hat die Preisspanne für seinen Börsengang festgelegt. Die Aktien werden für 9,00 bis 12,00 Euro angeboten. Gezeichnet werden können die Aktien bis zum 3. Februar. Stattfinden soll der erste Börsengang dieses Jahres am 9. Februar im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Das Angebot umfasst 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie bis zu 525.000 Aktien aus einer möglichen Mehrzuteilung. Diese stellt der langjährige Hauptgesellschafter MP Beteiligungs-GmbH zur Verfügung. Die Platzierung aller Aktien einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 24,5 Prozent des Eigenkapitals des Unternehmens entsprechen. Auch Privatanleger sollen bei dem Börsengang zum Zuge kommen können. Für sie ist ein Zeichnungskontingent von 10 Prozent der angebotenen Aktien vorgesehen. Das Emissionsvolumen einschließlich Mehrzuteilungsoption würde 36,2 bis 48,3 Millionen Euro betragen. Den Erlös will das Unternehmen im Wesentlichen für die Produktentwicklung sowie den verstärkten Vertrieb eigener Produkte (Enzyme, Mikroorganismen und bioaktive Naturstoffe) verwenden. Ein gewisser Teil der Erlöse könnte auch für weitere Akquisitionen genutzt werden. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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