Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Juli 2016
  • Unternehmen

    Brexit und Terror machen Easyjet zu schaffen

    Der Brexit, Fluglotsenstreiks und die Terroranschläge in Europa halten den britischen Billigflieger Easyjet in Atem. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni fiel der Umsatz trotz gestiegener Passagierzahlen und besser gefüllter Maschinen mit 1,2 Milliarden britischen Pfund (1,4 Mrd Euro) um 2,6 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Zudem dürfte die Schwäche der britischen Währung im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 80 Millionen Pfund kosten, teilte der Ryanair-Rivale mit. Die Luftfahrbranche in Großbritannien befinde sich "in einer der schwierigsten Phasen seit Langem", sagte Easyjet-Chefin Carolyn McCall. Und die Airline rüstet sich weiter für den Brexit. Für den Fall, dass Großbritannien im Zuge des EU-Austritts aus dem europäischen Luftverkehrsbinnenmarkt ausscheidet, will sich der Billigflieger eine Fluglizenz nach EU-Recht sichern. Dazu gebe es bereits einen Notfallplan, hieß es. Branchenkreisen zufolge prüft Easyjet dazu bereits die Gründung eines deutschen Ablegers. Seit dem Brexit-Entscheid hat der Billigflieger an der Börse mehr als ein Viertel an Wert verloren. (dpa)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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