Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Unternehmen

    Britische Arbeitgeber gegen EU-Austritt

    Eine deutliche Mehrheit der Mitglieder des britischen Arbeitgeberverbandes CBI ist einer Umfrage zufolge gegen einen Austritt des Landes aus der Europäischen Union. 80 Prozent der Unternehmen seien der Ansicht, dass ein Verbleib in der EU in ihrem Interesse liege, wie aus einer am Dienstag von dem Verband veröffentlichten Umfrage hervorgeht. Lediglich fünf Prozent der Unternehmen sähen für sich Vorteile in einem Austritt. 15 Prozent seien unentschieden. Die Briten entscheiden am 23. Juni in einer Volksabstimmung über den Verbleib ihres Landes in der EU. Meinungsumfragen zufolge sind jeweils etwa 40 Prozent für oder gegen die Mitgliedschaft. 20 Prozent der Briten haben sich demnach noch nicht entschieden. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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