Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Brexit

    Britischer EU-Kommissar erwartet Votum pro EU

    Der britische EU-Kommissar für die Finanzmärkte, Jonathan Hill, erwartet, dass sich die Briten in einem Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union aussprechen werden. "Wir Briten mögen nicht so begeistert von der Europäischen Union sein wie andere", sagte er der Welt am Sonntag. "Das liegt an unserer unterschiedlichen historischen Erfahrung." Wenn man die Vor- und Nachteile abwiege, stelle man fest, dass es keine attraktive Alternative zu einer EU-Mitgliedschaft gebe. Das gelte vor allem dann, wenn die Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft erfolgreich seien und "wir die EU noch etwas besser machen".Großbritanniens Premierminister David Cameron will bis 2017 die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Sein Ziel ist es, bis dahin bessere Bedingungen für den Verbleib in der EU auszuhandeln. Im Februar wollen die Staats- und Regierungschefs diese Gespräche möglichst abschließen. (DJ)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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