Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 10. Januar 2016
  • Brexit

    Britischer EU-Kommissar erwartet Votum pro EU

    Der britische EU-Kommissar für die Finanzmärkte, Jonathan Hill, erwartet, dass sich die Briten in einem Referendum für den Verbleib in der Europäischen Union aussprechen werden. "Wir Briten mögen nicht so begeistert von der Europäischen Union sein wie andere", sagte er der Welt am Sonntag. "Das liegt an unserer unterschiedlichen historischen Erfahrung." Wenn man die Vor- und Nachteile abwiege, stelle man fest, dass es keine attraktive Alternative zu einer EU-Mitgliedschaft gebe. Das gelte vor allem dann, wenn die Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft erfolgreich seien und "wir die EU noch etwas besser machen".Großbritanniens Premierminister David Cameron will bis 2017 die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen. Sein Ziel ist es, bis dahin bessere Bedingungen für den Verbleib in der EU auszuhandeln. Im Februar wollen die Staats- und Regierungschefs diese Gespräche möglichst abschließen. (DJ)

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  • Samstag, 23. September 2017
  • Konjunktur
    Italien hebt Wachstumsprognosen an

    Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. Beim Abbau der Neuverschuldung kommt Italien aber nicht so schnell voran wie gedacht. Wie Finanzminister Pier Carlo Padoan sagte, soll das Defizit von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 1,6 Prozent des BIP im kommenden Jahr sinken. Ursprünglich war die Regierung von 1,2 Prozent an neuen Schulden ausgegangen. (dpa)

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