Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Konjunktur

    Britischer Leitzins bleibt unverändert

    Die britische Notenbank hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die Bank of England (BoE) entschied, den Schlüsselzins zur Versorgung der Banken mit Geld bei 0,5 Prozent zu belassen. Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund bleibt. Laut Sitzungsprotokoll votierte keiner der neun Währungshüter dafür, dem Beispiel der US-Notenbank zu folgen und die Zinsen zu erhöhen. Obwohl die Wirtschaft in Großbritannien ähnlich wie in den USA rundläuft, will die BoE vorerst keine geldpolitische Wende einleiten. Notenbankchef Mark Carney hatte jüngst betont, die Zeit für eine Zinserhöhung sei noch nicht reif. Zunächst müsse die Wirtschaft stärker wachsen und die Inflation anziehen. Die Wirtschaft im Vereinigten Königreich hat im Sog der globalen Konjunkturabkühlung etwas an Fahrt verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2015 um 2,2 Prozent. Die BoE geht davon aus, dass die Wirtschaft dieses Tempo 2016 halten wird. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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