Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Konjunktur

    Britischer Leitzins bleibt unverändert

    Die britische Notenbank hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die Bank of England (BoE) entschied, den Schlüsselzins zur Versorgung der Banken mit Geld bei 0,5 Prozent zu belassen. Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund bleibt. Laut Sitzungsprotokoll votierte keiner der neun Währungshüter dafür, dem Beispiel der US-Notenbank zu folgen und die Zinsen zu erhöhen. Obwohl die Wirtschaft in Großbritannien ähnlich wie in den USA rundläuft, will die BoE vorerst keine geldpolitische Wende einleiten. Notenbankchef Mark Carney hatte jüngst betont, die Zeit für eine Zinserhöhung sei noch nicht reif. Zunächst müsse die Wirtschaft stärker wachsen und die Inflation anziehen. Die Wirtschaft im Vereinigten Königreich hat im Sog der globalen Konjunkturabkühlung etwas an Fahrt verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2015 um 2,2 Prozent. Die BoE geht davon aus, dass die Wirtschaft dieses Tempo 2016 halten wird. (rts)

    +
  • Montag, 20. November 2017
  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

    +
  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen