Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Konjunktur

    Britischer Leitzins bleibt unverändert

    Die britische Notenbank hält an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Die Bank of England (BoE) entschied, den Schlüsselzins zur Versorgung der Banken mit Geld bei 0,5 Prozent zu belassen. Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund bleibt. Laut Sitzungsprotokoll votierte keiner der neun Währungshüter dafür, dem Beispiel der US-Notenbank zu folgen und die Zinsen zu erhöhen. Obwohl die Wirtschaft in Großbritannien ähnlich wie in den USA rundläuft, will die BoE vorerst keine geldpolitische Wende einleiten. Notenbankchef Mark Carney hatte jüngst betont, die Zeit für eine Zinserhöhung sei noch nicht reif. Zunächst müsse die Wirtschaft stärker wachsen und die Inflation anziehen. Die Wirtschaft im Vereinigten Königreich hat im Sog der globalen Konjunkturabkühlung etwas an Fahrt verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2015 um 2,2 Prozent. Die BoE geht davon aus, dass die Wirtschaft dieses Tempo 2016 halten wird. (rts)

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  • Dienstag, 26. September 2017
  • Konjunktur
    US-Verbraucherindex fällt etwas

    Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im September etwas eingetrübt. Wie das Forschungsinstitut Conference Board berichtete, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 119,8 Punkte. Volkswirte hatten einen Stand von 119,3 prognostiziert. Für den Vormonat war zunächst ein Wert von 122,9 ausgewiesen worden, der nun auf 120,4 nach unten korrigiert wurde. Der Index für die Erwartungen wurde für September mit 102,2 (Vormonat 101,7) angegeben. Der Index für die Einschätzung der gegenwärtigen Situation verringerte sich auf 146,1 (Vormonat 148,4). Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen. Insbesondere in den beiden von den Wirbelstürmen Harvey und Irma stark betroffenen Bundesstaaten Texas und Florida sei das Verbrauchervertrauen stark zurückgegangen, erklärte die Herausgeberin der Umfrage, Lynn Franco. (DJ)

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  • Unternehmen
    Butlers lässt Insolvenzverfahren hinter sich

    Rund acht Monate nach dem Insolvenzantrag blickt die Einrichtungskette Butlers wieder optimistisch in die Zukunft. Das Insolvenzverfahren sei erfolgreich beendet worden, teilte das Unternehmen mit. "Wir haben die Weichen für eine nachhaltige Sanierung gestellt und damit die weit überwiegende Zahl der Arbeitsplätze erhalten", betonte Butlers-Gründer und -Geschäftsführer Wilhelm Josten. Die Sanierung hat allerdings deutliche Spuren im Unternehmen hinterlassen. Die Zahl der Filialen in Deutschland sank von 102 auf 74. In Österreich und der Schweiz betreibt das Unternehmen noch weitere acht Standorte. Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich von knapp 1000 auf derzeit noch 800. (dpa)

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  • Unternehmen
    Alibaba investiert in Logistikgeschäft

    Der chinesische Internetkonzern Alibaba hat sich die Mehrheit an seiner Logistiksparte gesichert und will dort in den kommenden Jahren kräftig investieren. Für 5,3 Milliarden Yuan oder umgerechnet 678 Millionen Euro habe Alibaba seinen Anteil an Cainiao Smart Logistics Network auf 51 von 47 Prozent erhöht, teilte der Konzern mit. In den kommenden fünf Jahren sollen zudem 100 Milliarden Yuan in die Logistik-Infrastruktur fließen und in Roboter, die Aufträge abwickeln können sollen. Cainiao hilft Unternehmenskunden dabei, die richtigen Paketdienste auszuwählen, je nach Kosten und Laufzeiten. In China will Alibaba dafür sorgen, dass Bestellungen innerhalb von 24 Stunden den Endkunden erreichen. Weltweit soll die Auslieferung nicht länger als 72 Stunden in Anspruch nehmen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Siemens Gamesa sichert sich Indien-Auftrag

    Siemens Gamesa soll einen Windpark im indischen Bundesstaat Karnataka mit einem neuen Solarpark zu einem Hybridkraftwerk zusammenschließen. Der Auftrag sieht eine schlüsselfertige Lösung vor, bei der die Siemens-Tochter unter anderem die Umrichter sowie die Anschlusstechnik liefert. Bis zum Jahresende soll das Projekt mit einer Gesamtleistung von 79 Megawatt in Betrieb gehen. Siemens Gamesa machte keine Angaben zum Volumen des Auftrags, nannte ihn jedoch einen Meilenstein.

    "Die Technologie bietet ein Potential von rund 15 Gigawatt in Indien", erklärte Ramesh Kymal, Chef des Onshore-Energiegeschäftes für den Subkontinent. Siemens Gamesa sehe vermehrt Interesse, erneuerbare Energien als integriertes System zu nutzen. (DJ)

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