Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Januar 2016
  • Autobranche

    Britischer Markt boomt wie nie zuvor

    In Großbritannien ist der Autoabsatz im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert gestiegen. Dank der brummenden Wirtschaft stiegen die Neuzulassungen 2015 um 6,3 Prozent auf 2,63 Millionen Fahrzeuge, wie der Branchenverband SMMT mitteilte. Im neuen Jahr dürfte Europas zweitgrößter Automarkt hinter Deutschland laut Verbandschef Mike Hawes allerdings stagnieren. Die Kunden profitieren derzeit vom starken Pfund, das Käufe ausländischer Fabrikate günstiger macht, sowie von niedrigen Zinsen. Diese dürften aber nach Einschätzung von Ökonomen 2016 wieder anziehen. Der bisherige Absatzrekord wurde 2003 aufgestellt, als 2,58 Millionen Neuwagen ausgeliefert wurden. Im Zuge der Finanzkrise 2007/08 stürzte die Nachfrage ab. 2014 erreichte sie wieder Vorkrisenniveau. (rts)

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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