Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 24. März 2016
  • Personalie

    Bürkle soll neuer NordLB-Chef werden

    Risikovorstand Thomas Bürkle soll einem Bericht zufolge zum Jahreswechsel Gunter Dunkel an der Spitze der NordLB beerben. Das "Handelsblatt" berief sich auf Kreise der Träger. Sie wollten Bürkle dem Aufsichtsrat am 6. April vorschlagen, hieß es in dem Bericht. Der 63-jährige Bürkle sitzt seit Anfang 2014 im Vorstand der drittgrößten deutschen Landesbank. Vorher hatte er die Tochter Deutsche Hyp und die ehemalige NordLB-Beteiligung in Kopenhagen, DNB Nord, geführt. Die Landesbank will am 7. April ihre Bilanz für 2015 vorstellen. Die NordLB wollte sich zu der Personalie nicht äußern. (rts)

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  • Dienstag, 31. Mai 2016
  • Beschäftigung
    Arbeitslosigkeit in Europa verharrt bei 10,2 Prozent

    Die Arbeitslosenquote im Euroraum ist im April wie schon im Vormonat bei 10,2 Prozent verharrt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung waren zuletzt 16,42 Millionen Menschen ohne Arbeit. In der gesamten Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten lag der Arbeitslosenanteil im April bei 8,7 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat. Insgesamt waren in der EU 21,224 Millionen Männer und Frauen ohne Job. Die höchste Quote meldete Griechenland mit 24,2 Prozent (jüngste Zahlen vom Februar). (dpa)

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  • Teuerung
    Inflation in Euroraum bleibt negativ

    Die Inflation im Euroraum bleibt im negativen Bereich. Die Verbraucherpreise fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung in Luxemburg. Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent, im Monat zuvor 0,0 Prozent betragen. Vor allem der deutliche Ölpreisrückgang sorgt für fallende Preise. Inflationstreibend wirken hingegen Dienstleistungen (plus 1 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak (plus 0,8 Prozent). Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt eine Inflation von knapp zwei Prozent an. Negative Teuerungsraten nähren die Sorge vor einer sogenannten Deflation, das ist eine verhängnisvolle Spirale aus dauerhaft verfallenden Preisen und schrumpfender Wirtschaft. Zu Details einzelner Länder der Eurozone wird Eurostat Mitte Juni berichten. (dpa)

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  • Konjunktur
    Einzelhändler verzeichnen Umsatzrückgang

    Die deutschen Einzelhändler sind mit einem Umsatzrückgang ins zweite Quartal gestartet. Sie nahmen im April 0,5 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 2,3 Prozent, allerdings hatte der April auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr. Gut lief es im Handel mit Möbeln, Haushaltsgeräten und Baubedarf, wo die Unternehmen sechs Prozent mehr in den Kassen hatten. Der Versandhandel schaffte sogar ein Plus von 8,4 Prozent. (rts)

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