Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 28. April 2014
  • Konjunktur

    Bundesbank dämpft Wachstumserwartungen

    Nach einem besonders starken Auftakt 2014 dämpft die Bundesbank die Erwartungen an das Wachstum im zweiten Quartal. "Im Einklang mit den Erwartungsindikatoren hat sich der Zuwachs bei den industriellen Aufträgen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2014 nicht in gleicher Intensität fortgesetzt", schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht April.

    Zudem werde der positive Witterungseffekt des ersten Quartals die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts des zweiten Quartals drücken. Insgesamt werde sich die Konjunkturerholung aber fortsetzen. (dpa)

    +
  • Montag, 21. August 2017
  • Studie
    Arbeitnehmer überwiegend mit ihrem Job zufrieden

    Rund 88 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Beschäftigungsverhältnis zufrieden. Damit liegt die Bundesrepublik leicht über dem europäischen Durchschnitt von 86 Prozent, wie die noch unveröffentlichte Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, aus der die "Rheinische Post" zitierte. Am zufriedensten mit ihrer Arbeit sind demnach Arbeitnehmer aus Österreich und den Niederlanden mit knapp 93 beziehungsweise knapp 92 Prozent. Ausschlaggebend für die Zufriedenheit seien den Forschern zufolge Wertschätzung und Anerkennung, die sich in Geld, Aufstiegsperspektiven und Lob ausdrückten, berichtete das Blatt weiter. Ähnlich wichtig sei ein gutes soziales Umfeld am Arbeitsplatz. Im Gegenzug wirkten sich Zeitdruck, häufige Unterbrechungen oder sehr lange Arbeitszeiten negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus. Größere Handlungsspielräume für die Beschäftigten könnten dies allerdings aufwiegen. (AFP)

    +
  • Konjunktur
    Gute Stimmung in Japans Industrie

    In Japan mehren sich die Anzeichen für eine breite wirtschaftliche Erholung. Wie eine Reuters-Umfrage bei großen und mittleren Unternehmen ergab, stieg das Vertrauen in Industriebetrieben im August um einen Punkt auf 27. Das ist der höchste Wert seit zehn Jahren, als die Welt kurz vor der Finanzkrise stand. Im Dienstleistungsbereich nahm der Optimismus dagegen ab: Der Index sank um vier Punkte auf 29, was ein vergleichsweise hoher Wert ist. Der Umfrage zufolge wird allerdings in den kommenden Monaten eine Abkühlung erwartet. Im Frühjahrsquartal war die japanische Wirtschaft überraschend so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr gewachsen. Gründe waren die größere Konsumfreude der Bürger und Investitionen von Firmen. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen