Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 30. Juni 2014
  • Lebensversicherung

    Bundesbank lobt Reformpläne

    Die Bundesbank hat zentrale Elemente der Reform der Lebensversicherungen begrüßt. Die geplante Änderung der Kunden-Beteiligung an den Bewertungsreserven und die Begrenzung der Dividendenausschüttung an Aktionäre könnten die Stabilität der Lebensversicherer stärken, heißt es in einer Stellungnahme der Bundesbank für eine Anhörung des Finanzausschusses des Bundestages. Die Zahl gefährdeter Unternehmen reduziere sich so. Verbraucherschützer monieren allerdings die kurze Gesetzgebungsfrist und fordern weitergehende Korrekturen. Erneute Kritik kommt von den Lebensversicherern. Die neuen Regeln könnten noch im Juli in Kraft treten. Ende dieser Woche soll der Bundestag abstimmen, am Freitag nächster Woche der Bundesrat. (dpa)

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  • Mittwoch, 28. September 2016
  • Unternehmen
    Deutsche Bank verkauft Abbey Life

    Die Deutsche Bank hat einen Käufer für ihre britische Lebensversicherungstochter Abbey Life gefunden. Für 935 Millionen Pfund (1,1 Mrd Euro) will der britische Versicherer Phoenix Life das Geschäft übernehmen, wie die Deutsche Bank mitteilte. Der Preis liegt deutlich unter dem bisherigen Buchwert der Tochter und führt deshalb zu einem Vorsteuerverlust von 800 Millionen Euro. Zugleich verbessert das Institut durch den Verkauf seine Eigenkapitalquote um 0,1 Prozentpunkte. Dem Geschäft müssen noch mehrere Aufsichtsbehörden zustimmen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Siemens sichert sich Windpark-Auftrag

    Der Münchener Technologiekonzern Siemens hat einen Wartungs- und Instandhaltungsauftrag für den Offshore-Windpark Veja Mate in der deutschen Nordsee an Land gezogen. Zu diesem Zweck wird der Dax-Konzern unter anderem 67 Turbinen der 6-MW-Klasse installieren. Der Wartungsvertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und beginnt mit der Inbetriebnahme, die für Ende 2017 geplant ist. Das Offshore-Kraftwerk entsteht nordwestlich der Insel Borkum. Zum Auftragswert machte der Konzern keine Angaben. (DJ)

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  • Unternehmen
    Deutsche Post will UK Mail übernehmen

    Die Deutsche Post will ihr Paketnetzwerk in Europa mit einem Zukauf in Großbritannien ausbauen. Der Konzern habe sich auf die Übernahme des Konkurrenten UK Mail geeinigt, teilte er mit. Die Post will für das 1971 gegründete Unternehmen 242,7 Millionen Pfund (280 Mio Euro) zahlen. Das entspricht einem Aktienpreis von 4,40 Pfund und liegt damit 43,1 Prozent über dem Schlusskurs von UK Mail am Dienstag an der Londoner Börse. Das UK-Mail-Management will seinen Anteilseignern empfehlen, die Offerte anzunehmen. Mit dem Zukauf baut die Post ihre Position auf dem größten europäischen Online-Handelsmarkt aus. UK Mail hat den Angaben zufolge mehr als 50 Standorte in Großbritannien und kann bis zu 20.000 Pakete pro Stunde bearbeiten. (dpa)

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  • Dienstag, 27. September 2016
  • Quartalszahlen
    Nike übertrifft Erwartungen

    Der Sportartikelkonzern Nike hat in seinem ersten Geschäftsquartal erneut besser abgeschnitten als erwartet. Doch bei den Vorbestellungen zeigt sich der Konkurrenzdruck durch Marken wie Under Armour und Adidas. Der weltgrößte Sportartikelhersteller verdiente im Berichtsquartal, das im August endete, mit 73 Cent je Aktie 9 Prozent mehr als vor einem Jahr mit damals 67 Cent, und damit auch deutlich mehr, als von FactSet befragte Analsten dem US-Konzern mit 56 Cent zugetraut hatten. Die Erlöse kletterten um 7,7 Prozent auf 9,06 Milliarden US-Dollar von 8,41 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Von Factset befragte Analysten hatten dagegen lediglich einen Umsatzanstieg auf 8,87 Milliarden Dollar erwartet. Für die Aktie ging es nachbörslich um 3,1 Prozent nach unten. (DJ)

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