Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 05. Januar 2015
  • Unternehmen

    Carl Zeiss Meditec beginnt mit Umsatzplus

    Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec hat dank neuer Produkte sein neues Geschäftsjahr mit Zuwächsen begonnen. Der Umsatz legte im Auftaktquartal von Oktober bis Dezember um rund 13 Prozent auf 240 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebit) liege voraussichtlich über dem Wert des Vorjahresquartals von 26,5 Millionen Euro.

    Eine Vielzahl neuer Produkte wie Augenlinsen-Implantate, Operationsmikroskope und Operationslaser sei bei den Kunden gut angekommen, sagte ein Sprecher. Dafür stünden acht Prozentpunkte des Umsatzanstiegs. Drei Prozentpunkte seien auf positive Währungseffekte zurückzuführen, vor allem durch durch den starken Dollar. Die übrigen zwei Prozentpunkte seien durch den Zukauf des Linsenimplantat-Spezialisten Aaren Scientific zustandegekommen.

    Carl Zeiss Meditec hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger verdient und seine Aktionäre auf anhaltenden Renditedruck eingestellt. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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