Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • China

    Chef der Börsenaufsicht muss gehen

    Der in der Kritik stehende Chef der chinesischen Wertpapierregulierungsbehörde tritt einem Pressebericht zufolge angeblich zurück. Xiao Gang, bislang an der Spitze der chinesischen Börsenaufsicht "China Securities Regulatory Commission", werde durch Liu Shiyu ersetzt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider-Informationen. Liu Shiyu steht bislang an der Spitze der Agricultural Bank of China. Er war früher stellvertretender Präsident der chinesischen Zentralbank. Eine offizielle Mitteilung dazu sei in den nächsten Tagen zu erwarten, heißt es. Xiaos Abgang folgt demnach einer "Reihe von Fehlentscheidungen", die zum heftigen Ausverkauf von chinesischen Aktien im vergangenen halben Jahr beigetragen haben sollen. (DJ)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Unternehmen
    Philip Morris erhöht erneut Gewinnausblick für 2016

    Philip Morris hat erneut den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Wegen eines besseren Wechselkursumfelds rechnet der Tabakhersteller nun mit einem Ergebnis je Aktie von 4,53 bis 4,58 US-Dollar. Bisher hatte die Philip Morris International Inc eine Bandbreite von 4,45 bis 4,55 Dollar je Anteil in Aussicht gestellt. Das US-Unternehmen hatte bereits Mitte des Jahres den Ausblick angehoben. Die Wechselkurse dürften das Jahresergebnis nun mit 35 Cent je Aktie belasten. Hier wurde bisher eine Belastung von 40 Cent je Titel erwartet.
    Der gesamte Zigarettenabsatz rund um den Globus, ohne die USA und China, dürfte um 2,0 bis 2,5 Prozent sinken, stellte Philip Morris zudem in Aussicht. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Hornbach verdient dank Umsatzwachstum vor Steuern mehr

    Der Baumarktkonzern Hornbach Holding hat dank der regen Nachfrage in seinen 154 Bau- und Gartenmärkten seinen Umsatz im zweiten Quartal um 6,8 Prozent auf 1,071 Milliarden Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis stieg per Ende August um 2,2 Prozent auf 76 Millionen Euro, wie die Hornbach Holding AG & Co. KGaA mitteilte, der gleichzeitig die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr bestätigte. Flächen- und währungskursbereinigt steigerte der Teilkonzern Hornbach Baumarkt die Umsätze im zweiten Quartal wie auch im ersten Halbjahr 2016/2017 um 4,5 Prozent. Die kräftigsten Wachstumsimpulse kamen im Halbjahr weiterhin aus den acht Ländern außerhalb Deutschlands. Ihr Anteil am Umsatz des Teilkonzerns erhöhte sich kumuliert von 42,3 auf 44,6 Prozent. Vor Steuern legte der Gewinn um 3,2 Prozent auf 68,8 Millionen Euro zu. Der Periodenüberschuss fiel hingegen um 3,5 Prozent auf 50,9 Millionen Euro. Die Umsatz- und Ertragsprognosen der Hornbach-Gruppe sowie des Hornbach Baumarkt AG Teilkonzerns für das Gesamtjahr 2016/2017 wurden jeweils vom Vorstand bestätigt. (DJ)

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  • Personalie
    BMW-Finanzchef Eichiner übergibt an Nachfolger

    BMW bekommt einen neuen Finanzchef. Vorstand Friedrich Eichiner, der das Ressort seit neun Jahren leitet, geht im Januar in den Ruhestand und übergibt sein Amt an Nicolas Peter. Der 54-jährige Jurist Peter hat in den vergangenen fünf Jahren den Vertrieb in Europa geführt, wo BMW die Hälfte seiner Autos verkauft. Davor war er Leiter des Konzerncontrollings. Aufsichtsratschef Norbert Reithofer sagte nach Berufung Peters: "Er ist seit 25 Jahren Teil der BMW Group und hat das Unternehmen in all seinen Facetten kennengelernt." Er dankte dem 61-jährigen Eichiner "für drei Jahrzehnte mit vollem und erfolgreichem Einsatz für die BMW Group. Sein Nachfolger Nicolas Peter fing 1991 bei BMW an. 1999 wurde er Geschäftsführer Finanzen und Verwaltung von BMW France, leitete ab 2002 den Vertrieb in Schweden und ab 2005 die Vertriebssteuerung, Prozessentwicklung und IT, bevor er 2007 die Leitung des Konzerncontrollings übernahm. Seit Oktober 2011 ist er Vetriebschef für Europa. (dpa)

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  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

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