Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 19. Februar 2016
  • China

    Chef der Börsenaufsicht muss gehen

    Der in der Kritik stehende Chef der chinesischen Wertpapierregulierungsbehörde tritt einem Pressebericht zufolge angeblich zurück. Xiao Gang, bislang an der Spitze der chinesischen Börsenaufsicht "China Securities Regulatory Commission", werde durch Liu Shiyu ersetzt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider-Informationen. Liu Shiyu steht bislang an der Spitze der Agricultural Bank of China. Er war früher stellvertretender Präsident der chinesischen Zentralbank. Eine offizielle Mitteilung dazu sei in den nächsten Tagen zu erwarten, heißt es. Xiaos Abgang folgt demnach einer "Reihe von Fehlentscheidungen", die zum heftigen Ausverkauf von chinesischen Aktien im vergangenen halben Jahr beigetragen haben sollen. (DJ)

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  • Donnerstag, 24. August 2017
  • Konjunktur
    Britisches Wirtschaftswachstum schwächer

    Die Folgen des Brexit-Votums erweisen sich als Bremsklotz für die britische Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs zwischen April und Juni nur um 0,3 Prozent, wie das Statistikamt in London mitteilte. Eine erste Schätzung wurde damit bestätigt. Zu Jahresbeginn war das Plus mit 0,2 Prozent sogar noch geringer ausgefallen. Die Wirtschaftsleistung auf der Insel hinkt damit der Eurozone hinterher, die lange Zeit selbst als konjunktureller Nachzügler galt. Insbesondere am Bau und im Verarbeitenden Gewerbe herrschte im Frühjahr Flaute, während es im Servicesektor leicht aufwärts ging. Einer Studie des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge sind die konjunkturellen Aussichten alles andere als rosig. (rts)

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  • Konjunktur
    Spanische Wirtschaft mit höherem Wachstum

    Die spanische Wirtschaft kommt immer besser auf Touren. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,9 Prozent, wie aus endgültigen Daten des Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Zu Jahresbeginn war das Plus mit 0,8 Prozent noch einen Tick niedriger ausgefallen. Spanien ist nach langen Krisenjahren mittlerweile eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Währungsunion. In der Währungsunion insgesamt legte das BIP im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zu. Zu den Stützen der spanischen Wirtschaft gehören florierende Exporte und die verbesserte Kauflaune der Verbraucher. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Tele Columbus bestätigt Jahresziele

    Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat im zweiten Quartal weitere Kunden hinzugewonnen. Sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn legten zu. Die Ziele für das laufende Jahr bekräftigte das SDax-Unternehmen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 3,7 Prozent auf 124 Millionen Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um knapp 6 Prozent auf 62,4 Millionen Euro zu. Das Unternehmen gewann in dem Zeitraum 14.000 Internet- und 15.000 Telefonie-Verträge hinzu. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunden kletterte im Quartal auf 17,8 Euro von 17,0 Euro im ersten Quartal. (DJ)

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  • Unternehmen
    Toyota könnte Stahlpreise belasten

    Der Autokonzern Toyota wird seinen Zulieferern in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres voraussichtlich niedrigere Stahlpreise ermöglichen. Der Preis soll im Zeitraum von Oktober bis März um rund 5000 Yen (39 Euro) pro Tonne fallen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Es wäre der erste Preisrückgang dieser Art seit eineinhalb Jahren. Toyota werde seine Zulieferer demnächst informieren. Toyota verhandelt die Preise mit Stahlherstellern wie Nippon Steel und Sumitomo Metal alle sechs Monate neu. Der Autobauer kauft dann große Mengen zum vereinbarten Preis ein und verkauft sie an die Zulieferer. Die Abschlüsse von Toyota mit der Stahlindustrie haben üblicherweise Signalwirkung für andere Hersteller, auch über die Autobranche hinaus. (DJ)

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